Batteriegipfel - EU-Kommissar will "Gigafabriken" in Europa

Brüssel (APA) - Die EU-Kommission will bis Anfang nächsten Jahres ein europaweites Bündnis für die Batterieherstellung erreichen. Bei einem Batterie-Gipfel am Mittwoch in Brüssel seien die "ersten Bausteine gelegt" worden, erklärte der Vizepräsident der EU-Kommission, Maros Sefcovic. Er drängt auf "mehrere Gigafabriken" für die Batterieproduktion in der EU.

Es gehe um 250 Millionen Euro jährlich und um die Schaffung von bis zu fünf Millionen neuer Jobs. Die Entwicklung könnte auch dazu führen, dass durch mehr Wettbewerb die Strompreise sinken. Die Kosten für Erneuerbare Energien würden derzeit kontinuierlich nach unten gehen, "sie sinken praktisch täglich", meinte Sefcovic. Es sei notwendig, sich nun stärker auf die elektrische Mobilität zu konzentrieren. Wesentlich sei, europäische Lieferketten, Finanzierungen, Investitionen zu schaffen und alle interessierten Kreise mit einzubeziehen. Am 8. November will die Kommission ihr ehrgeiziges Mobilitätspaket vorstellen.

Der Staatssekretär im deutschen Energieministerium, Matthias Machnig, will nicht länger Machbarkeitsstudien haben, sondern "wir brauchen jetzt konkrete Schritte nach vorn". Es gelte, alles Wissen zu bündeln. In Deutschland gebe es derzeit schon Unternehmen, die in Richtung Batterieproduktion und Speicherung ihre Entscheidungen treffen. Bosch wolle dies bis Jahresende machen und auch VW überlege. "Wir brauchen einen europäischen Ansatz".

Die polnische Staatssekretärin im Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung Jadwiga Emilewicz sagte, es stehe außer Frage, dass Batterien und Strom die Energie der Zukunft seien. Daher gehe es nicht um das ob, sondern um das wie der Umsetzung. Polen wolle eine Million elektrischer Fahrzeuge bis 2025 haben. Darauf angesprochen, dass Polen sich noch zu sehr auf Kohle als Lieferant für die Stromerzeugung verlasse, sagte sie, ihr Land sei sehr innovativ unterwegs. "Wir sind eigentlich näher dran an den CO2-Reduktionszielen als andere".

Die französische Umweltstaatssekretärin Brune Poirson sagte zu, dass sich ihr Land aktiv einbringen werde. Die Initiative für die Batterieproduktion in Europa werde unterstützt.

London (APA/Reuters) - Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) hat im ersten Quartal die Folgen des gestiegenen Pfund zu spüren bekommen. Die Währungseffekte brockten dem Unternehmen einen Rückgang des Umsatzes um zwei Prozent auf 7,2 Mrd. Pfund (8,2 Mrd. Euro) ein, wie GSK am Mittwoch mitteilte.
 

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Starkes Pfund belastet Bilanz von Pharmakonzern GlaxoSmithKline

Alpbach (APA) - Das Generalthema "Diversität und Resilienz" steht heuer im Fokus des Europäischen Forums Alpbach, in dessen Gestaltung am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien erste Einblicke gegeben wurden. Forums-Präsident Franz Fischler und Geschäftsführer Philippe Narval nannten vor allem drei inhaltliche Schwerpunkte: Populismus und Demokratie, Bildung und Medien sowie Nachhaltigkeit und Innovationen.
 

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Europäisches Forum Alpbach 2018 zu "Diversität und Resilienz"

Wien/Ingelheim (APA) - Der zweitgrößte deutsche Pharmakonzern Boehringer Ingelheim hat 2017 an seinem wichtigen Standort Wien gute Geschäfte gemacht. Vor allem der Erlös mit verschreibungspflichtigen Medikamenten legte zu, Österreich, Polen und Russland blieben die umsatzstärksten Länder.
 

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Boehringer Ingelheim machte 2017 von Wien aus gute Geschäfte