Basler Kantonalbank einigt sich mit US-Behörden im Steuerstreit

Zürich (APA/Reuters) - Mit der Basler Kantonalbank hat sich eine weitere Schweizer Bank nach jahrelangem Ringen im Steuerstreit mit den USA geeinigt. Mit dem US-Justizministerium wurde ein sogenanntes Deferred Prosecution Agreement (DPA) abgeschlossen, in dem sich das Institut zur Zahlung von 60,4 Mio. Dollar (51,6 Mio. Euro) verpflichtete, wie die Bank in der Nacht auf Mittwoch mitteilte.

Weil die Bank für den Fall bereits im Jahr 2013 vorsorglich einen Betrag von 100 Mio. Franken (87,5 Mio. Euro) vorgesorgt hatte, wird nun Geld frei: Rund 33 Mio. Franken Rückstellung würden aufgelöst und den Gewinn in der zweiten Jahreshälfte entsprechend erhöhen.

Die US-Behörden hatten wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung gegen die Basler Kantonalbank ermittelt. Jüngst hatte sich die Zürcher Kantonalbank mit den US-Behörden geeinigt. Bereits früher hatten andere Schweizer Geldhäuser, darunter die etwa die Credit Suisse oder Julius Bär den Fall mit Bußgeldzahlungen geregelt. Allen Instituten wird vorgeworfen, vermögenden Amerikanern bei der Steuerhinterziehung geholfen zu haben.

Frankfurt (APA/dpa) - Die Deutschen werden trotz mageren Zinsen immer vermögender - zumindest in der Summe. Auf den Rekordwert von 5.977 Milliarden Euro stieg das Geldvermögen der privaten Haushalte im zweiten Quartal 2018, wie die Deutsche Bundesbank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Das waren gut 80 Milliarden Euro mehr als in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres.
 

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Geldvermögen der Deutschen weiter gestiegen

Wien (APA) - Großbritannien wäre von einem Hard Brexit wirtschaftlich stärker negativ betroffen als die verbliebenen EU-27-Staaten. Zu diesem Ergebnis kommen der VWL-Professor Harald Oberhofer von der WU Wien und der VWL-Professor Michael Pfaffermayr von der Uni Innsbruck in einer Studie. Die Exporte Großbritanniens in die EU würden 2019 um 37 Prozent einbrechen, umgekehrt würde das minus 30 Prozent betragen.
 

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Hard Brexit - Austro-Ökonomen sehen mehr Negativfolgen für UK als EU

Wien (APA) - Die NEOS bleiben dabei: Sie werden heute im Verfassungsausschuss die Verankerung des Staatsziels Wirtschaft nicht mittragen, sondern die Vertagung verlangen, betonte Parteichefin Beate Meinl-Reisinger Mittwoch in einer Pressekonferenz. Sie "erwartet" Verhandlungen zur UVP-Novelle über die Streichung der - per Abänderungsantrag angehängten - "NGO-Schikane".
 

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Staatsziel Wirtschaft - NEOS lassen sich "nicht papierln"