Barnier: Wirtschaft muss sich stärker auf Brexit vorbereiten

Hannover/London (APA/Reuters) - Der EU-Chefunterhändler für den Brexit, Michel Barnier, hat die deutsche Wirtschaft aufgefordert, sich in der mit Großbritannien vereinbarten Übergangszeit auf die Folgen des EU-Austritts vorzubereiten. "Unternehmen dürfen keine Zeit verlieren", sagte Barnier am Montagabend auf der Hannover-Messe.

"Bereiten Sie sich jetzt auf alle Szenarien vor." Die Firmen sollten genau prüfen, wie stark ihre Geschäfte dem britischen Markt ausgesetzt seien.

Die Europäische Union und Großbritannien hatten sich auf eine Übergangszeit nach dem EU-Austritt geeinigt. Die Verlängerungsperiode gilt ab dem Brexit im März 2019 für 21 Monate. In der Zeit muss sich Großbritannien an EU-Regeln halten, behält dafür aber den Zugang zum EU-Binnenmarkt und zur Zollunion.

Barnier sagte: "Wir streben eine Partnerschaft mit Großbritannien an, die so eng wie möglich ist." Die EU müsse Geschlossenheit zeigen und sich auch ohne Großbritannien weiterentwickeln. "Die Zukunft Europas ist viel wichtiger als der Brexit."

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte