Barnier: Wirtschaft muss sich stärker auf Brexit vorbereiten

Hannover/London (APA/Reuters) - Der EU-Chefunterhändler für den Brexit, Michel Barnier, hat die deutsche Wirtschaft aufgefordert, sich in der mit Großbritannien vereinbarten Übergangszeit auf die Folgen des EU-Austritts vorzubereiten. "Unternehmen dürfen keine Zeit verlieren", sagte Barnier am Montagabend auf der Hannover-Messe.

"Bereiten Sie sich jetzt auf alle Szenarien vor." Die Firmen sollten genau prüfen, wie stark ihre Geschäfte dem britischen Markt ausgesetzt seien.

Die Europäische Union und Großbritannien hatten sich auf eine Übergangszeit nach dem EU-Austritt geeinigt. Die Verlängerungsperiode gilt ab dem Brexit im März 2019 für 21 Monate. In der Zeit muss sich Großbritannien an EU-Regeln halten, behält dafür aber den Zugang zum EU-Binnenmarkt und zur Zollunion.

Barnier sagte: "Wir streben eine Partnerschaft mit Großbritannien an, die so eng wie möglich ist." Die EU müsse Geschlossenheit zeigen und sich auch ohne Großbritannien weiterentwickeln. "Die Zukunft Europas ist viel wichtiger als der Brexit."

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen