Barnier: Wirtschaft muss sich stärker auf Brexit vorbereiten

Hannover/London (APA/Reuters) - Der EU-Chefunterhändler für den Brexit, Michel Barnier, hat die deutsche Wirtschaft aufgefordert, sich in der mit Großbritannien vereinbarten Übergangszeit auf die Folgen des EU-Austritts vorzubereiten. "Unternehmen dürfen keine Zeit verlieren", sagte Barnier am Montagabend auf der Hannover-Messe.

"Bereiten Sie sich jetzt auf alle Szenarien vor." Die Firmen sollten genau prüfen, wie stark ihre Geschäfte dem britischen Markt ausgesetzt seien.

Die Europäische Union und Großbritannien hatten sich auf eine Übergangszeit nach dem EU-Austritt geeinigt. Die Verlängerungsperiode gilt ab dem Brexit im März 2019 für 21 Monate. In der Zeit muss sich Großbritannien an EU-Regeln halten, behält dafür aber den Zugang zum EU-Binnenmarkt und zur Zollunion.

Barnier sagte: "Wir streben eine Partnerschaft mit Großbritannien an, die so eng wie möglich ist." Die EU müsse Geschlossenheit zeigen und sich auch ohne Großbritannien weiterentwickeln. "Die Zukunft Europas ist viel wichtiger als der Brexit."

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne