Barclays-Asiengeschäft könnte an lokalen Bieter gehen

London - Im Rennen um Teile des asiatischen Vermögensverwaltungsgeschäfts der britischen Bank Barclays zeichnen sich bereits Favoriten ab. Das Geldhaus DBS Group aus Singapur habe im Verkaufsprozess für die mit bis zu 300 Mio. Dollar (266 Mio. Euro) bewerteten Töchter in Hongkong und Singapur die Nase vorn, sagten mehrere mit der Lage vertraute Personen am Montag.

Darüber hinaus sei auch noch die Oversea-Chinese Banking Corp (OCBC) mit von der Partie, die ihren Sitz ebenfalls in Singapur hat. "Das ist ein Rennen zwischen DBS und OCBC", sagte einer der Insider. Ein Abschluss stehe jedoch noch aus und es könne durchaus noch Änderungen in letzter Minute geben. DBS, OCBC und Barclays wollte sich dazu nicht äußern.

Der Verkauf ist Teil des von Barclays-Chef Jes Staley angestoßenen Umbaus der Bank. Im Zuge dessen hatte Insidern zufolge auch der Schweizer Vermögensverwalter Julius Bär eine unverbindliche Offerte abgegeben. Julius Bär lehnte eine Stellungnahme zum Stand des Prozesses ab.

Mehrere europäische Banken haben sich im Rahmen von Sparmaßnahmen aus Asien zurückgezogen. Unter den Vermögensverwaltern gilt die Region jedoch als großer Hoffnungsmarkt.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los