Barca-Star Mascherano bekommt Haftstrafe wegen Steuerbetrug

Ein Jahr Haft auf Bewährung hat Barca-Superstar Javier Mascherano ausgefasst. Und dazu gibt es noch eine satte Geldstrafe.

Barcelona. Fußball-Superstars haben die Eigenheit mit der Finanz auf Kriegsfuß zu stehen. Und ihre Millionengagen unversteuert an der Finanz vorbeischwindeln wollen - mit teils hoher krimineller Energie. Der argentinische Fußball-Teamspieler und Vize-Weltmeister von 2014 Javier Mascherano, Spieler in Diensten vom FC Barcelona, ist wegen Steuerhinterziehung zu einer Haftstrafe von einem Jahr verurteilt worden. Auf Bewährung. Und zusätzlich fasst er noch eine Geldbuße von 815.000 Euro aus. Mit der Entscheidung akzeptierte ein Gericht in Barcelona am Donnerstag ein Übereinkommen, auf das die Anwälte des Abwehrspielers sich mit der Staatsanwaltschaft und dem Finanzamt verständigt hatten.

Haftstrafen von weniger als zwei Jahren werden in Spanien üblicherweise zur Bewährung ausgesetzt, solange keine Vorstrafen vorliegen. Die Anwälte Mascheranos stellten den Antrag, die Haftstrafe durch eine Strafe von 21.600 Euro zu ersetzen. Dies hätte zur Folge, dass sie aus dem Vorstrafenregister verschwände.

Das Gericht verschob die Entscheidung darüber. Mascherano hatte vor Gericht eingeräumt, in den Jahren 2011 und 2012 rund 1,5 Millionen Euro an Steuern hinterzogen zu haben. Er zahlte die Summe im September 2015 mit den fälligen Zinsen nach.

Anklage gegen Messi und Neymar

Schwierigkeiten mit der Finanz haben im übrigen auch die beiden Barca-Superstars Lionel Messi und Neymar. Sie hatten es mit dem Ausfüllen des Steuerbescheids und der Steuerzahlung nicht genau genommen und sogar Zahlungen einfach an der Finanz vorbei geschwindelt. Messi steht am 31. Mai 2016 vor Gericht. Ihm drohen ebenso eine satte Geldstrafe sowie eine Haftstrafe. Gegen den Angeklagten Neymar wird am 2. Februar verhandelt.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne