Barca-Fußball-Star Neymar wegen Transfer zu Barcelona vor Gericht

Der braisliansiche Fußballstart Neymar wurde in einem ersten Verfahren wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten einvernommen. Er wird demnächst in einem zweiten Prozess noch wegen einer Steuerhinterziehung befragt.

Madrid/Barcelona. Der brasilianische Fußballstar Neymar ist am Dienstag wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten bei seinem Transfer vom FC Santos zum FC Barcelona in Madrid von einem Ermittlungsrichter vernommen worden. Nach Abschluss der Vernehmung gab der Stürmer beim Verlassen des Gerichtsgebäudes keine Erklärungen ab.

Am Montag waren der Barca-Präsident Josep Maria Bartomeu und sein Vorgänger Sandro Rosell von dem Gericht vorgeladen gewesen. Sie machten dabei von ihrem Recht auf Verweigerung der Aussage Gebrauch. Der FC Barcelona hatte bestritten, dass es bei dem Transfer Unregelmäßigkeiten gegeben habe.

Den Ermittlungen der Justiz liegt die Klage eines Unternehmens zugrunde, dem Anteile an der Ablösesumme zugestanden hatten. Die Firma berief sich darauf, dass die Ablöse, die Barcelona im Sommer 2013 für die Verpflichtung Neymars gezahlt hatte, in Wirklichkeit höher gewesen sei, als offiziell angegeben wurde. Sie habe daher zu wenig Geld erhalten.

Wegen des Neymar-Transfers ist auch ein Verfahren vor einem Gericht in Barcelona anhängig, in dem der Spieler nicht selbst beschuldigt wird. Dort geht es um den Vorwurf gegen die Barca-Clubführung, dem spanischen Finanzamt beim Neymar-Transfer 13 Millionen Euro an Steuern hinterzogen zu haben. Gegen Bartomeu und Rosell wurde in dieser Sache bereits Anklage erhoben.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte