Barbie bleibt Mattels Sorgenkind - US-Spielzeugriese kriselt weiter

Der Barbie-Hersteller Mattel ist zu Jahresbeginn tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Von Jänner bis März nahm der Quartalsverlust verglichen mit dem Vorjahreswert um 8,4 Prozent auf unter dem Strich 73 Millionen Dollar (65 Mio. Euro) zu, wie der US-Spielzeugriese am Mittwoch mitteilte.

Der Umsatz sank um sechs Prozent auf 869,4 Millionen Dollar. Bei Anlegern kamen die Zahlen nicht gut an - die Aktie fiel nachbörslich um über sechs Prozent.

Der einstige Verkaufsschlager Barbie bleibt ein Sorgenkind - die weltweiten Verkäufe der meistverkauften Spielzeugpuppe der Unternehmensgeschichte gingen um drei Prozent zurück. Um den schon seit Jahren sinkenden Absatz anzukurbeln, hatte Mattel im Jänner neue Varianten des 56 Jahre alten Klassikers vorgestellt: Barbie gibt es nun nicht mehr nur mit ultraschlanker Model-Figur, sondern auch als "kurvig", "groß" und "klein". Gebracht hat es bisher wenig.

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

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Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite