Barbie bleibt Mattels Sorgenkind - US-Spielzeugriese kriselt weiter

Der Barbie-Hersteller Mattel ist zu Jahresbeginn tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Von Jänner bis März nahm der Quartalsverlust verglichen mit dem Vorjahreswert um 8,4 Prozent auf unter dem Strich 73 Millionen Dollar (65 Mio. Euro) zu, wie der US-Spielzeugriese am Mittwoch mitteilte.

Der Umsatz sank um sechs Prozent auf 869,4 Millionen Dollar. Bei Anlegern kamen die Zahlen nicht gut an - die Aktie fiel nachbörslich um über sechs Prozent.

Der einstige Verkaufsschlager Barbie bleibt ein Sorgenkind - die weltweiten Verkäufe der meistverkauften Spielzeugpuppe der Unternehmensgeschichte gingen um drei Prozent zurück. Um den schon seit Jahren sinkenden Absatz anzukurbeln, hatte Mattel im Jänner neue Varianten des 56 Jahre alten Klassikers vorgestellt: Barbie gibt es nun nicht mehr nur mit ultraschlanker Model-Figur, sondern auch als "kurvig", "groß" und "klein". Gebracht hat es bisher wenig.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab