Bankomatgebühren werden von der AK strikt abgelehnt

Wien - Die Arbeiterkammer (AK) lehnt Bankomatgebühren strikt ab. "Die Menschen sollen immer mehr Bankgeschäfte selbst erledigen, anderseits kassieren Banken bei Spesen kräftig ab. Das ist nicht einzusehen", so Gabriele Zgubic, Leiterin der AK-Konsumentenpolitik am Mittwoch in einer Pressemitteilung.

Eine aktuelle AK Online-Umfrage, an der knapp 2.000 Menschen teilgenommen hätten, zeige: "Fast alle meinen, das Abheben am Bankomaten soll kostenfrei bleiben", heißt es in der heutigen Mitteilung weiter. Rund 97 Prozent sagten klar, dass sie von Bankomatgebühren nichts halten. Das Abheben solle kostenfrei bleiben. Auch die zig Kommentare auf der AK Homepage würden in dieselbe Kerbe schlagen.

In den meisten österreichischen Kontoverträgen sei das Abheben von Geld am Bankomaten im Girokonto- bzw. im Kartenentgelt schon inkludiert, betont die AK. In der Vergangenheit habe es immer wieder Vorstöße für die Einführung von Extra-Gebühren pro Abhebung an Bankomaten. Bei einigen regionalen Banken gebe es diese Zusatzspesen, wenn bei einem Bankomat einer Fremdbank abgehoben wird. Vereinzelt sei auch zu beobachten, dass eine Bankomatgebühr für die Bargeldabhebung bei bankeigenen Geldautomaten verrechnet wird.

Neben der den Banken gehörenden Payment Service Austria (PSA) gebe es auch bankunabhängige Betreiber von Geldautomaten. Bis dato seien in Österreich Geldabhebungen auch dort in der Regel nicht kostenpflichtig. Im Vorjahr hat eine große österreichische Bank ihre Kunden informiert, dass Gebühren, die von sogenannten Drittanbietern von Geldausgabeautomaten verlangt werden, dem Kundenkonto angelastet werden. "Das lehnen wir aus konsumentenpolitischer Sicht ab", sagt Zgubic. Die AK Tirol habe bereits dagegen eine Klage eingebracht.

Das Filial- und somit auch das Bankomat-Netz werde immer mehr ausgedünnt. "Es könnte die Strategie sein, das eigene Bankomatnetz auszudünnen, so Kosten zu sparen und Drittanbietern das Feld zu überlassen, die Gebühren kassieren", vermutet die AK. Laut Statistiken von PSA und Nationalbank habe die PSA 2013 noch um 335 Bankomaten mehr betrieben als 2015.

London (APA/Reuters) - Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) hat im ersten Quartal die Folgen des gestiegenen Pfund zu spüren bekommen. Die Währungseffekte brockten dem Unternehmen einen Rückgang des Umsatzes um zwei Prozent auf 7,2 Mrd. Pfund (8,2 Mrd. Euro) ein, wie GSK am Mittwoch mitteilte.
 

Newsticker

Starkes Pfund belastet Bilanz von Pharmakonzern GlaxoSmithKline

Alpbach (APA) - Das Generalthema "Diversität und Resilienz" steht heuer im Fokus des Europäischen Forums Alpbach, in dessen Gestaltung am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien erste Einblicke gegeben wurden. Forums-Präsident Franz Fischler und Geschäftsführer Philippe Narval nannten vor allem drei inhaltliche Schwerpunkte: Populismus und Demokratie, Bildung und Medien sowie Nachhaltigkeit und Innovationen.
 

Newsticker

Europäisches Forum Alpbach 2018 zu "Diversität und Resilienz"

Wien/Ingelheim (APA) - Der zweitgrößte deutsche Pharmakonzern Boehringer Ingelheim hat 2017 an seinem wichtigen Standort Wien gute Geschäfte gemacht. Vor allem der Erlös mit verschreibungspflichtigen Medikamenten legte zu, Österreich, Polen und Russland blieben die umsatzstärksten Länder.
 

Newsticker

Boehringer Ingelheim machte 2017 von Wien aus gute Geschäfte