Bankenrettungsfonds in Slowenien eingerichtet

Ljubljana - Die slowenische Notenbank hat den nationalen Rettungsfonds für Banken eingerichtet. Die in Slowenien tätigen Banken zahlten insgesamt 191 Mio. Euro in den Fonds ein. Das entspricht mehr als der Hälfte der Mittel, über die der Fonds verfügen soll, berichtete die slowenische Nachrichtenagentur STA am Donnerstag.

Aus dem Bankenrettungsfonds werden künftig Sanierungsmaßnahmen für angeschlagene Geldinstitute finanziert, für die bisher die Steuerzahler in die Tasche greifen mussten. Der Fonds soll Mittel in der Höhe von insgesamt 2,3 Prozent aller garantierten Bankeinlagen halten, was rund 345 Mio. Euro ausmacht.

Der Beitrag der einzelnen Banken war unterschiedlich: Am meisten, 44,5 Mio. Euro, zahlte die staatliche Großbank NLB (Nova Ljubljanska Banka) ein, gefolgt von der Tochter der italienischen Bank-Austria-Mutter UniCredit mit 22,9 Mio. Euro. Der Beitrag von kleinen Sparkassen lag unter einer Million Euro.

Unter den österreichischen Tochterbanken trug die slowenische Hypo Alpe Adria Bank mit 13,1 Mio. Euro am meisten bei. Die Raiffeisen-Tochter zahlte 9,6 Mio. Euro und die Banka Sparkasse, die mehrheitlich der Kärntner Sparkasse AG gehört, 8,8 Mio. Euro ein.

De Fonds wird bis Dezember 2024 tätig sein. Zusätzlich zu den Einzahlungen werden die Banken Rückstellungen bilden müssen, um jederzeit die Mittel in der Höhe von 1 Prozent aller Bankeinlagen bzw. 150 Mio. Euro zur Verfügung stellen zu können.

Wien/Bochum (APA) - Buwog-Chef Daniel Riedl widerspricht dem Vorwurf, die Bundeswohnungen seien 2004 von der damaligen Bundesregierung zu billig verkauft worden. Zur in diesen 14 Jahren eingetretenen Wertsteigerung von 588 Mio. auf 3,2 Mrd. Euro, soviel bietet die deutsche Vonovia, sagte Riedl am Freitag im Ö1-"Mittagsjournal" des ORF-Radios: "Ich bin persönlich stolz drauf."
 

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Buwog-Chef Riedl verteidigt kräftige Wertsteigerung des Unternehmens

Wien (APA) - Bei der insolventen Wienwert-Holding hat am Freitag die erste Gläubigerversammlung stattgefunden. Laut Bericht des Masseverwalters Norbert Abel beträgt das liquide Vermögen derzeit gerade einmal 40.000 Euro, berichtete Anlegeranwalt Lukas Aigner am Nachmittag. Die Anleihen seien aus Sicht des Masseverwalters faktisch nicht besichert.
 

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Wienwert-Masseverwalter: 40.000 Euro Vermögen, Bonds nicht besichert

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi hat nach einem Gewinnsprung 2017 einen klaren Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gescheut. Das sorgte an der Börse für Enttäuschung: Vivendi-Aktien brachen am Freitag zeitweise um knapp neun Prozent ein und waren größter Verlierer im Parise Auswahlindex CAC 40.
 

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Medienkonzern Vivendi lässt Anleger über 2018 im Dunkeln: Aktie fällt