Banken ließen 2015 Zeit extrem teurer Abschreibungen hinter sich

Die österreichischen Banken haben 2015 weit mehr Gewinn ausgewiesen als 2014. Das lag daran, dass das Jahr 2014 von teuren Abschreibungen und Wertberichtigungen von Großbanken vor allem im Osten und Südosten geprägt war. Die Betriebserträge sind etwas gesunken, vor allem auch das Zinsergebnis.

Wie die Nationalbank am Mittwoch mitteilte, haben die österreichischen Kreditinstitute 2015 ein positives konsolidiertes Jahresergebnis von 5,2 Mrd. Euro ausgewiesen. Dieser Wert verbesserte sich verglichen mit dem Jahresergebnis von 2014 (623,1 Mio. Euro) um ganze 4,6 Mrd. Euro.

Das Jahr 2014 sei allerdings von hohen Wertminderungen von Firmenwerten und anderen immateriellen Vermögenswerten sowie von hohen Risikovorsorgen im Kreditgeschäft zweier Großbanken maßgeblich beeinflusst gewesen, so die OeNB.

Die Kreditrisikovorsorgen sind 2015 um mehr als ein Drittel gesunken. Frühere hohe Lasten aus ungarischen Fremdwährungskrediten sind nicht mehr angefallen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte