Banken-KV - Erste Runde ohne Ergebnis abgebrochen

Wien (APA) - Im jährlichen Ringen um einen neuen Kollektivvertrag für rund 75.000 Mitarbeiter österreichischer Kreditinstitute ist gestern die erste Verhandlungsrunde ohne Ergebnis unterbrochen worden. Dies teilte die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) am Donnerstag mit. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 26. Februar statt.

Die Arbeitnehmerseite legt ihrem Vorschlag die Inflationsrate von 2015 von 0,9 Prozent zugrunde und hält aufgrund der Veränderungen in der Bankenwelt sowohl eine branchenweite Arbeitsstiftung als auch einen Kollektivvertrag für banknahe Dienstleistungen für dringend notwendig. Die Arbeitgeber haben in der ersten Verhandlungsrunde noch kein Angebot vorgelegt.

"Wir fordern eine reale nachhaltige Erhöhung aller Schemaansätze über der Inflationsrate", so der Verhandlungsleiter der GPA-djp und Zentralbetriebsratsobmann der Oberbank, Wolfgang Pischinger. Am 25. Februar wird die GPA-djp bei einer österreichweiten Betriebsrätekonferenz in Wien über die erste Verhandlungsrunde informieren. In der Folge sollen gemeinsam die notwendigen nächsten Schritte beraten und die erforderlichen Beschlüsse gefasst werden.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro