Banken wollen Entschädigung für Kreditverluste in Polen

Polnische Banken holen im Streit um den Zwangsumtausch von Fremdwährungskrediten zum Gegenschlag aus. Der US-Konzern General Electric (GE) als Eigentümer der Bank BPH und die Commerzbank, die die Mehrheit an der polnischen mBank hält, wandten sich in Schreiben an die Behörden.

General Electric fordert "volle Entschädigung" für die finanziellen Folgen des vom Parlament beschlossenen Gesetzes zur Umwandlung der zumeist in Schweizer Franken vergebenen Kredite in Zloty-Darlehen. Das Schreiben, das vom Senat veröffentlicht wurde, ist von GE-Capital-Chef Keith Sherin unterzeichnet. GE Capital ist die Finanzsparte von General Electric. Auch die Commerzbank habe einen Brief geschrieben, bestätigte der Vorsitzende des Finanzausschusses des Senats.

Nach dem Anfang des Monats verabschiedeten Gesetz können 47 Prozent der Kreditnehmer von Franken-Hypotheken diese in Zloty-Darlehen wandeln. Die Banken blieben damit auf 90 Prozent der Kosten sitzen. Die Institute, die zu 60 Prozent in ausländischer Hand sind, hatten bereits Gegenwehr angekündigt. Nun muss das Gesetz noch durch den Senat. Anschließend ist es Sache des neu gewählten Präsidenten Andrzej Duda, es in Kraft zu setzen.

Auch die RBI als Mutter der Polbank hat polnischen Politikern ihre Bedenken bereits dargelegt.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen