Banken wollen Entschädigung für Kreditverluste in Polen

Polnische Banken holen im Streit um den Zwangsumtausch von Fremdwährungskrediten zum Gegenschlag aus. Der US-Konzern General Electric (GE) als Eigentümer der Bank BPH und die Commerzbank, die die Mehrheit an der polnischen mBank hält, wandten sich in Schreiben an die Behörden.

General Electric fordert "volle Entschädigung" für die finanziellen Folgen des vom Parlament beschlossenen Gesetzes zur Umwandlung der zumeist in Schweizer Franken vergebenen Kredite in Zloty-Darlehen. Das Schreiben, das vom Senat veröffentlicht wurde, ist von GE-Capital-Chef Keith Sherin unterzeichnet. GE Capital ist die Finanzsparte von General Electric. Auch die Commerzbank habe einen Brief geschrieben, bestätigte der Vorsitzende des Finanzausschusses des Senats.

Nach dem Anfang des Monats verabschiedeten Gesetz können 47 Prozent der Kreditnehmer von Franken-Hypotheken diese in Zloty-Darlehen wandeln. Die Banken blieben damit auf 90 Prozent der Kosten sitzen. Die Institute, die zu 60 Prozent in ausländischer Hand sind, hatten bereits Gegenwehr angekündigt. Nun muss das Gesetz noch durch den Senat. Anschließend ist es Sache des neu gewählten Präsidenten Andrzej Duda, es in Kraft zu setzen.

Auch die RBI als Mutter der Polbank hat polnischen Politikern ihre Bedenken bereits dargelegt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte