BAWAG-Aktien werden wohl zu 48 Euro ausgegeben

Wien (APA/Reuters) - Für die Aktien der BAWAG zeichnet sich ein Ausgabepreis von 48 Euro ab. Die begleitenden Banken teilten großen Investoren am Dienstag mit, Gebote, die darunter lägen, könnten aller Voraussicht nach nicht berücksichtigt werden. Mit dieser Formel deuten die Investmentbanker in der Regel den Preis an, auf den es hinausläuft. Er liegt nahe dem unteren Ende der Preisspanne von 47 bis 52 Euro.

Die viertgrößte Bank Österreichs wird damit mit 4,8 Milliarden Euro bewertet, den Großaktionären um den Finanzinvestor Cerberus fließen 1,93 Milliarden Euro zu. Sie hatten das Geldhaus 2007 für 3,2 Milliarden Euro gekauft.

Es ist die größte Neuemission an der Wiener Börse überhaupt. Bis zu 40,25 Millionen BAWAG-Aktien können noch bis 14 Uhr gezeichnet werden, der endgültige Ausgabepreis dürfte am Abend veröffentlicht werden. Am Mittwoch soll die BAWAG ihr Debüt an der Wiener Börse feiern. Die frühere Gewerkschaftsbank hat eine Bilanzsumme von 40 Milliarden Euro und zählt mehr als 2,2 Millionen Kunden.

Begleitet wird die Emission von den Investmentbanken Citigroup, Credit Suisse, Goldman Sachs, JP Morgan und Morgan Stanley.

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker

Brüssel (APA) - Unter österreichischem EU-Vorsitz zeichnet sich keine Einigung der EU-Staaten mehr über die geplante Aufstockung der EU-Grenzschutzagentur Frontex bis 2020 auf 10.000 Mann ab. Der EU-Vorsitz sieht dem Vernehmen nach für Dezember keine formale Einigung der EU-Innenminister mehr vor.
 

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Keine Einigung für Frontex-Aufstockung unter Österreichs EU-Vorsitz