Bank of England erwägt höhere Kapitalanforderungen für Banken

London (APA/Reuters) - Die Bank of England (BoE) erwägt eine Verschärfung der Kapitalanforderungen für Finanzinstitute. Dieses Thema wurde auf der jüngsten Sitzung vom 12. März angeschnitten, eine Entscheidung aber auf Juni vertagt, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Protokoll des finanzpolitischen Ausschusses der BoE hervorgeht.

Dieser soll die Wirtschaft vor Risiken aus dem Bankensektor abschirmen. Hintergrund einer möglichen Verschärfung der Kapitalanforderungen sind Gefahren, die sich aus der Kreditvergabe ergeben.

Der finanzpolitische Ausschuss verweist auf "Anzeichen einer steigenden Risiko-Neigung in den jüngsten Quartalen". Als Gefahrenherde macht er dabei ein schnelles Wachstum der Verbraucherkredite sowie die Verschuldung der Haushalte und die Vergabebedingungen bei Hypotheken aus. Die Notenbank will die Entwicklung jedoch noch einige Monate beobachten, bevor sie einen Beschluss fasst. Dabei geht es um eine Erhöhung des sogenannten antizyklischen Kapitalpuffers, der eine übermäßige Kreditvergabe verhindern soll. Er liegt derzeit bei 1,0 Prozent.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht