Bank of England erwägt höhere Kapitalanforderungen für Banken

London (APA/Reuters) - Die Bank of England (BoE) erwägt eine Verschärfung der Kapitalanforderungen für Finanzinstitute. Dieses Thema wurde auf der jüngsten Sitzung vom 12. März angeschnitten, eine Entscheidung aber auf Juni vertagt, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Protokoll des finanzpolitischen Ausschusses der BoE hervorgeht.

Dieser soll die Wirtschaft vor Risiken aus dem Bankensektor abschirmen. Hintergrund einer möglichen Verschärfung der Kapitalanforderungen sind Gefahren, die sich aus der Kreditvergabe ergeben.

Der finanzpolitische Ausschuss verweist auf "Anzeichen einer steigenden Risiko-Neigung in den jüngsten Quartalen". Als Gefahrenherde macht er dabei ein schnelles Wachstum der Verbraucherkredite sowie die Verschuldung der Haushalte und die Vergabebedingungen bei Hypotheken aus. Die Notenbank will die Entwicklung jedoch noch einige Monate beobachten, bevor sie einen Beschluss fasst. Dabei geht es um eine Erhöhung des sogenannten antizyklischen Kapitalpuffers, der eine übermäßige Kreditvergabe verhindern soll. Er liegt derzeit bei 1,0 Prozent.

Wien (APA) - 5G ist derzeit noch Zukunftsmusik. Denn die entsprechenden Frequenzen werden erst vergeben. Immerhin einen Vorgeschmack auf die nächste Mobilfunkgeneration kann man sich in Wien aber schon holen: Die Anbieter A1, T-Mobile und Drei testen am Rathausplatz in Kooperation mit der Stadt eine Art Vorstufe zur 5G-Technologie. Erkenntnisse sollen dann in den Versorgungsausbau einfließen.
 

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Daten-Labor Christkindlmarkt: Wien testet 5G-Vorstufe am Rathausplatz

Wien (APA) - Wien hat im Oktober einen neuerlichen Nächtigungsrekord erzielt. Mit 1,5 Mio. Gästenächtigungen wurde der Vergleichsmonat 2017 um 6,9 Prozent übertroffen, teilte der Wien-Tourismus am Dienstag in einer Aussendung mit. Für den Zeitraum Jänner bis Oktober 2018 ergeben sich damit 13,5 Mio. Nächtigungen, was ein Plus von 4,1 Prozent bedeutet.
 

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Wien erzielte neuen Nächtigungsrekord im Oktober

Gibraltar/Madrid (APA/dpa) - Spanien will nach den Worten von Ministerpräsident Pedro Sanchez die Zustimmung zum Brexit-Abkommen verweigern, falls es in dem Entwurf keine Veränderungen bezüglich der Gibraltar-Frage gibt. Spanien werde mit "Nein" votieren, wenn der Artikel 184 des Deals nicht überarbeitet und das Abkommen am Sonntag in seiner jetzigen Form zur Abstimmung unterbreitet werde, erklärte der Sozialist am Dienstag.
 

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Brexit - Gibraltar-Frage: Spanien droht mit Nein zu Abkommen