"Bank für Gemeinwohl" mit bisher 1,5 Mio. Euro Genossenschaftskapital

St. Pölten/Wien - Die geplante "Bank für Gemeinwohl" (BfG), die Österreichs erste alternative Ethikbank sein will, hält bei 1,5 Mio. Euro an gezeichnetem Genossenschaftskapital. Benötigt würden innerhalb der kommenden vier Monate 4,5 Mio. Euro, "um bei der Finanzmarktaufsicht um die Bankenlizenz ansuchen zu können", sagte Vorstand Robert Moser am Donnerstag beim Start der NÖ-Kampagne.

Das Projekt stehe vor einem entscheidenden Moment. Im kommenden halben Jahr werde sich zeigen, ob die Österreicher eine Bank wollten, "die Ihnen allen gehört", betonte Moser laut einer Aussendung. In Niederösterreich gebe es bisher 238 Genossenschafter und somit noch "Luft nach oben". Zu den Unterstützern und Mitgründern der ersten Stunde zählt der Waldviertler Bio-Unternehmer Johannes Gutmann (Sonnentor). Für ihn geht es mit der geplanten Gemeinwohl-Bank "in die richtige Richtung".

Nach dem Start in Wien Ende September und dem Auftakt in St. Pölten sollen bis November alle Bundesländer besucht werden. Die BfG will sich aufs ursprüngliche Kerngeschäft besinnen: Sparen, Kredite, Zahlungsverkehr. Spekulation und intransparente Finanzprodukte würden verweigert. Die Bank werde nicht gewinnorientiert sein und wird Kredite nur an Unternehmen vergeben, die Gemeinwohlorientierung nachweisen. Eine freie Genossenschaft stellt das Startkapital zur Verfügung.

(S E R V I C E - www.mitgruenden.at)

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne