Bank und Energie Steiermark planen zusammen Strom-Online-Vertrieb

Graz - Die Energie Steiermark und die BAWAG-Tochter easybank wollen gemeinsam eine Gesellschaft zum Online-Vertrieb von Strom und Gas gründen. Das haben die beiden Unternehmen bei der Bundeswettbewerbsbehörde angezeigt.

Die Energie Steiermark will laut der Zusammenschlussanmeldung vom 23. April in die neue "easy green energy GmbH & Co KG" den Betrieb ihrer Tochtergesellschaft "Unsere Wasserkraft" im Bereich der Privat- und Kleingewerbekunden einbringen. Die Frist für Anträge zur Prüfung des Zusammenschlusses im kartellgerichtlichen Verfahren endet am 21. Mai. Über die genauen Eigentumsverhältnisse in der künftigen Gemeinschaftsfirma wollte die Energie Steiermark am Montag keine Angaben machen.

Seitens der Energie Steiermark wurde die geplante Zusammenarbeit heute lediglich grundsätzlich bestätigt: "Wir ersuchen um Verständnis, dass wir zu den Details dieser Kooperation zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Informationen geben können", vertröstete Sprecher Urs Harnik.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma