Bank Bär trennt sich in Fifa-Affäre von Berater

Der Schweizer Bank Julius Bär hat sich im Zuge des Fifa-Skandals von einem Kundenberater getrennt. "Ich kann bestätigten, dass dieser Mitarbeiter entlassen wurde", sagte ein Sprecher des Vermögensverwalters am Dienstag. Reuters hatte zuvor von einer mit den Vorgängen vertraute Person erfahren, dass ein Mitarbeiter die Bank verlassen habe, nachdem die Korruptionsaffäre bei dem Weltfußballverband im Mai vergangenen Jahres ans Licht gekommen war. Es sei bislang der einzige Mitarbeiter, der seinen Stuhl in dem Zusammenhang räumen musste.

Die Bank Bär hatte im Juni erklärt, sie habe im Zusammenhang mit dem Korruptionsskandal beim Weltfußballverband eine interne Untersuchung eingeleitet - allerdings ohne Details zu nennen. Die USA ermitteln bei der Fifa wegen mutmaßlicher organisierter Kriminalität, Geldwäsche und Bestechung. In der Schweiz untersuchen die Behörden, ob bei der Vergabe der WM-Turniere 2018 an Russland und 2022 an Katar Fifa-Funktionäre bestochen wurden. Sie gehen dabei auch den Zahlungsströmen mutmaßlicher Bestechungsgelder über Schweizer Konten nach und haben im Zuge dessen rund 80 Millionen Dollar auf 13 Bankkonten eingefroren.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte