Bank Bär trennt sich in Fifa-Affäre von Berater

Der Schweizer Bank Julius Bär hat sich im Zuge des Fifa-Skandals von einem Kundenberater getrennt. "Ich kann bestätigten, dass dieser Mitarbeiter entlassen wurde", sagte ein Sprecher des Vermögensverwalters am Dienstag. Reuters hatte zuvor von einer mit den Vorgängen vertraute Person erfahren, dass ein Mitarbeiter die Bank verlassen habe, nachdem die Korruptionsaffäre bei dem Weltfußballverband im Mai vergangenen Jahres ans Licht gekommen war. Es sei bislang der einzige Mitarbeiter, der seinen Stuhl in dem Zusammenhang räumen musste.

Die Bank Bär hatte im Juni erklärt, sie habe im Zusammenhang mit dem Korruptionsskandal beim Weltfußballverband eine interne Untersuchung eingeleitet - allerdings ohne Details zu nennen. Die USA ermitteln bei der Fifa wegen mutmaßlicher organisierter Kriminalität, Geldwäsche und Bestechung. In der Schweiz untersuchen die Behörden, ob bei der Vergabe der WM-Turniere 2018 an Russland und 2022 an Katar Fifa-Funktionäre bestochen wurden. Sie gehen dabei auch den Zahlungsströmen mutmaßlicher Bestechungsgelder über Schweizer Konten nach und haben im Zuge dessen rund 80 Millionen Dollar auf 13 Bankkonten eingefroren.

Tokio (APA/Reuters) - Die japanische Regierung schiebt ihr Ziel eines ausgeglichenen Staatshaushalts einem Medienbericht zufolge auf die lange Bank. Die Ausgaben sollen die Einnahmen nun erst 2025 decken und damit fünf Jahre später als bisher geplant, berichtete die Tageszeitung "Nikkei" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf den Budgetentwurf.
 

Newsticker

Bericht - Japan erwartet erst 2025 ausgeglichenes Budget

Wien/Linz (APA) - Der heutige 33. Tag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat gleich mit einigen Absenzen begonnen. Der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki und ein Angeklagter zur Causa Linzer Terminal Tower ließen sich durch ihre Anwälte entschuldigen.
 

Newsticker

Grasser-Prozess - Drei Angeklagte heute nicht da

Wien (APA) - Die arabische Fluglinie Kuwait Airways, die zuletzt in Deutschland für Kritik sorgte, weil sie die Beförderung eines Israelis verweigert hatte, wird ab Juni auch nach Wien fliegen, berichtet die "Presse" am Mittwoch. Geplant sind demnach drei wöchentliche Direktverbindungen zwischen Wien und dem internationalen Flughafen in Kuwait. Vorerst soll die Fluglinie bis September nach Wien fliegen.
 

Newsticker

Antiisraelische Fluglinie Kuwait Airways fliegt ab Juni nach Wien