Bank Bär trennt sich in Fifa-Affäre von Berater

Der Schweizer Bank Julius Bär hat sich im Zuge des Fifa-Skandals von einem Kundenberater getrennt. "Ich kann bestätigten, dass dieser Mitarbeiter entlassen wurde", sagte ein Sprecher des Vermögensverwalters am Dienstag. Reuters hatte zuvor von einer mit den Vorgängen vertraute Person erfahren, dass ein Mitarbeiter die Bank verlassen habe, nachdem die Korruptionsaffäre bei dem Weltfußballverband im Mai vergangenen Jahres ans Licht gekommen war. Es sei bislang der einzige Mitarbeiter, der seinen Stuhl in dem Zusammenhang räumen musste.

Die Bank Bär hatte im Juni erklärt, sie habe im Zusammenhang mit dem Korruptionsskandal beim Weltfußballverband eine interne Untersuchung eingeleitet - allerdings ohne Details zu nennen. Die USA ermitteln bei der Fifa wegen mutmaßlicher organisierter Kriminalität, Geldwäsche und Bestechung. In der Schweiz untersuchen die Behörden, ob bei der Vergabe der WM-Turniere 2018 an Russland und 2022 an Katar Fifa-Funktionäre bestochen wurden. Sie gehen dabei auch den Zahlungsströmen mutmaßlicher Bestechungsgelder über Schweizer Konten nach und haben im Zuge dessen rund 80 Millionen Dollar auf 13 Bankkonten eingefroren.

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse

Brüssel/Berlin (APA/Reuters) - Der Handelsüberschuss der EU-Länder mit den USA hat sich im ersten Halbjahr ungeachtet der scharfen Kritik von Präsident Donald Trump deutlich erhöht. Von Jänner bis Juni summierte er sich auf 66,9 Mrd. Euro, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag mitteilte. Das sind 10,7 Mrd. Euro oder 16 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
 

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EU-Handelsüberschuss mit den USA stieg im ersten Halbjahr kräftig