Bank Austria übersiedelt 5.300 Mitarbeiter in die neue Zentrale

Wien (APA) - Die UniCredit Bank Austria hat den letzten Schritt am Weg zur neuen Zentrale in Wien gestartet. 5.300 Mitarbeiter werden bis Juli in den "Austria Campus" übersiedelt. Die ersten 600 seien bereits dort, mit dem Einzug des Vorstands im Mai wird die neue Adresse Rothschildplatz 1 am ehemaligen Gelände des Wiener Nordbahnhofs dann auch offizielle Unternehmenszentrale von Österreichs größter Bank.

Es handle sich um eines der größten Übersiedlungsprojekte in Mitteleuropa und das bisher größte in Österreich, heißt es in einer Aussendung der Bank. Die Mitarbeiter der UniCredit Bank Austria, der in Wien ansässigen UniCredit CEE-Einheiten und aller UniCredit Konzerngesellschaften in Wien, die bisher auf verschiedene Standorte verteilt waren, werden in zwei Gebäuden mit zusammen rund 60.000 m2 arbeiten. Das Projekt wurde nach Plänen von Boris Podrecca Architekten durch Signa errichtet.

Die neue Bürostruktur soll die Kommunikation im Haus verbessern und überall auf dem Campus mobil sowie im Zuge von RemoteWork auch von zu Hause und unterwegs das Arbeiten ermöglichen. Eine eigene Geothermie-Anlage am Gelände soll Erdwärme für Heizung im Winter und Kühlung im Sommer nutzen.

Robert Zadrazil, Vorstandsvorsitzender der UniCredit Bank Austria, verweist in der Aussendung darauf, dass die Übersiedlung inklusive IT-Infrastruktur bei laufendem Geschäftsbetrieb über die Bühne gehe: "Bislang verläuft die Umsetzung genau nach Plan und wir bekommen von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern begeistertes Feedback zum neuen Headquarter." Die Bank wolle mit der Übersiedlung Kundenorientierung sowie Mitarbeiterzufriedenheit stärken. "Durch die Konzentration aller zentralen Einheiten an diesem hochmodernen Standort erzielen wir zudem deutlich positive Kosteneffekte im Einklang mit unserem Plan 'Transform 2019'".

Auch Carlo Vivaldi, CEE-Vorstand der UniCredit, erwartet dadurch "eine deutliche Verbesserung der Kommunikation und eine Vereinfachung der täglichen Arbeit im Interesse unserer Kundinnen und Kunden."

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte