Bank-Austria-Mutter UniCredit will mehr Gewinn ausschütten

Mailand (APA) - Die Bank-Austria-Mutter UniCredit will in den kommenden Jahren einen größeren Gewinnanteil an ihre Aktionäre ausschütten. 30 Prozent des Gewinns sollen 2019 als Dividende ausgezahlt werden, teilte die Mailänder Großbank in einer Presseaussendung mit.

Ab 2020 sollen die Anteilseigner dann in den Genuss der Hälfte des Gewinns kommen, wenn die Kernkapitalquote über 12,5 Prozent liegt. Die Bank will dazu weitere notleidende Kredite in Höhe von 4 Mrd. Euro abbauen.

UniCredit-Chef Jean-Pierre Mustier ist mit der Umsetzung des Entwicklungsplans bis 2019 zufrieden. Die Personalreduktion und die Schließung von Filialen seien in einer fortgeschritteneren Phase als der Entwicklungsplan bis 2019 vorsehe, heißt es in einer Presseaussendung von UniCredit.

51 Prozent des geplanten Personalabbaus seien bereits erfolgt. In den ersten drei Quartalen 2017 seien in Westeuropa 557 Filialen geschlossen worden. Das Ziel, die Kosten bis 2019 um 10 Mrd. Euro zu reduzieren, wurde bestätigt.

Mustier schloss Akquisitionen zur Expansion der Bank aus. Der Plan basiere auf organischem Wachstum. "Die Bank wird bis 2019 und darüber hinaus auf organischer Basis wachsen", so der Franzose.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach