Bank Austria 2017 mit 653 Mio. Euro Gewinn

Wien (APA) - Die UniCredit-Tochter Bank Austria hat 2017 einen Konzerngewinn von 653 Mio. Euro ausgewiesen. Die Zahl der Mitarbeiter in der Gruppe ging auf 5.532 zurück. Auch die Bilanzsumme verringerte sich etwas, von 105 auf 102 Mrd. Euro. Die Quote des harten Kernkapitals stieg im Gegenzug von 18 auf 19,9 Prozent, geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Jahresfinanzbericht hervor.

2016 hatte es im Österreich-Geschäft 362 Mio. Euro Verlust gegeben, allerdings nach Abschreibungen und Zusatzkosten für die Ausgliederung von Mitarbeitern in die allgemeine Sozialversicherung (ASVG). Der operative Gewinn (Betriebsergebnis nach Kreditrisikoaufwand) lag damals bei 583 Mio. Euro, 2017 bei 720 Mio. Euro.

Erfolgreich ist die Bank Austria bei der Kostenreduktion. Die Betriebsaufwendungen sanken um gut 200 Mio. Euro, ein Drittel der Reduktion (68 Mio. Euro) entfiel auf Personalkosten, also auf die Verringerung der "Personalkapazitäten". Die Sachkosten fielen um gut 100 Mio. Euro. In Summe verbesserte sich das Verhältnis zwischen Kosten und Einnahmen (Cost/Income Ratio) von 72,3 Prozent auf 64,5 Prozent. "Diese stellt weiterhin eine zentrale Kennzahl für den Erfolg der Restrukturierungsaktivitäten dar".

Ankara (APA/Reuters) - Die türkische Regierung hat vor den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 24. Juni ihre Ausgaben hochgefahren. Dadurch wuchs das Budgetdefizit in den ersten fünf Monaten dieses Jahres um 78 Prozent auf umgerechnet rund 3,7 Mrd. Euro (20,5 Mrd. Lira), wie aus den am Montag veröffentlichten offiziellen Daten hervorgeht.
 

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Türkisches Staatsdefizit stieg vor Wahlen kräftig - Mehr Ausgaben

Vilnius (APA/Reuters) - Die EZB wird nach Einschätzung von Litauens Notenbankchef Vitas Vasiliauskas möglicherweise im Herbst 2019 erstmals seit Jahren ihre Zinsen straffen. "Da es traditionell keine Sitzung im August gibt, ist es offensichtlich, dass wir über September, Oktober sprechen könnten", sagte das EZB-Ratsmitglied am Montag vor Journalisten. "Ich würde sagen, es geht in Richtung Herbst."
 

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EZB-Notenbanker hält Zinserhöhung im Herbst 2019 für möglich

Wien (APA) - Die ÖVP/FPÖ-Regierung will den lebenslangen Rücktritt von Lebensversicherungen im Fall von falscher oder fehlender Belehrung um einiges unattraktiver machen. Betroffene sollen bereits 2019 deutlich weniger Geld herauskommen. Die Arbeiterkammer und die Liste Pilz kritisieren den schwarz-blauen Vorstoß.
 

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AK-Kritik: Regierung macht Versicherungsrücktritt unattraktiver