Bank Austria 2017 mit 653 Mio. Euro Gewinn

Wien (APA) - Die UniCredit-Tochter Bank Austria hat 2017 einen Konzerngewinn von 653 Mio. Euro ausgewiesen. Die Zahl der Mitarbeiter in der Gruppe ging auf 5.532 zurück. Auch die Bilanzsumme verringerte sich etwas, von 105 auf 102 Mrd. Euro. Die Quote des harten Kernkapitals stieg im Gegenzug von 18 auf 19,9 Prozent, geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Jahresfinanzbericht hervor.

2016 hatte es im Österreich-Geschäft 362 Mio. Euro Verlust gegeben, allerdings nach Abschreibungen und Zusatzkosten für die Ausgliederung von Mitarbeitern in die allgemeine Sozialversicherung (ASVG). Der operative Gewinn (Betriebsergebnis nach Kreditrisikoaufwand) lag damals bei 583 Mio. Euro, 2017 bei 720 Mio. Euro.

Erfolgreich ist die Bank Austria bei der Kostenreduktion. Die Betriebsaufwendungen sanken um gut 200 Mio. Euro, ein Drittel der Reduktion (68 Mio. Euro) entfiel auf Personalkosten, also auf die Verringerung der "Personalkapazitäten". Die Sachkosten fielen um gut 100 Mio. Euro. In Summe verbesserte sich das Verhältnis zwischen Kosten und Einnahmen (Cost/Income Ratio) von 72,3 Prozent auf 64,5 Prozent. "Diese stellt weiterhin eine zentrale Kennzahl für den Erfolg der Restrukturierungsaktivitäten dar".

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen