Bank Austria: Industriewachstum stabilisiert, Polit-Risiken bleiben

Wien (APA) - Das Wachstum der österreichischen Industrie hat sich laut Bank Austria stabilisiert. Die Unsicherheiten durch die globale Politik bleiben aber, die Abwärtsrisiken für die Industriekonjunktur haben sich erhöht. Die Ausweitung der Beschäftigung hat sich im Juli wieder beschleunigt. Die Arbeitslosenquote in der Industrie sank auf unter 4 Prozent.sich erhöht. Die Ausweitung der Beschäftigung hat sich im Juli wieder beschleunigt. Die Arbeitslosenquote in der Industrie sank auf unter 4 Prozent. erhöht. Die Ausweitung der Beschäftigung hat sich im Juli wieder beschleunigt. Die Arbeitslosenquote in der Industrie sank auf unter 4 Prozent.

Der UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex ist im Juli erstmals nach sechs Monaten wieder gestiegen, teilte die Bank am Freitag mit. Er lag mit 56,8 Punkten (Juni: 56,6 Punkte) deutlich über dem langjährigen Durchschnitt und überstieg die Wachstumsgrenze von 50 Punkten klar.

"Die seit sechs Monaten andauernde Verlangsamung der Industriekonjunktur hat gestoppt. Im Sommer hat sich das Wachstum auf einem anhaltend hohen Tempo eingependelt", so UniCredit-Bank-Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer. In den ersten sechs Monaten habe die Industrieproduktion um durchschnittlich 6,5 Prozent zugelegt. "Mit den aktuell starken Anzeichen einer Konjunkturstabilisierung im Rücken gehen wir von einem Anstieg im Gesamtjahr 2018 von rund 5 Prozent aus. Damit wird das Wachstum der Industrie voraussichtlich sogar stärker als im Vorjahr ausfallen." Mit Zuwachsraten von mehr als 5 Prozent sei die Industrie die dynamischste Stütze der heimischen Konjunktur.

Die Stabilisierung scheine für eine kräftige Wirtschaftsdynamik auch über den Sommer hinaus zu sprechen, hießt es in der heutigen Mitteilung. Angesichts der großen politischen Unsicherheiten und der Gefahr einer Ausweitung der Handelskonflikte könnten sich die vorhandenen positiven Signale jedoch als wenig zuverlässig erweisen. Inwiefern die aktuellen Verhandlungsergebnisse zwischen den USA und der EU die Unsicherheiten stoppen können, lasse sich derzeit noch nicht abschätzen. Die Unternehmen hätten jedenfalls vorerst eine abwartende Haltung eingenommen, was sich unter anderem in stagnierenden Exportaufträgen im Juli niedergeschlagen habe.

Die derzeit optimistische Grundstimmung könnte rasch drehen, die Stabilisierung der Industriekonjunktur sich als nicht nachhaltig erweisen. "Wenn auch die Wachstumsaussichten vorerst weiterhin sehr günstig einzuschätzen sind, die Abwärtsrisiken für die österreichische Industrie haben sich erhöht."

Der Jobaufbau in der Industrie habe sich im Sommer wieder beschleunigt, die Beschäftigung steige seit zwei Jahren. Im ersten Halbjahr habe ssich der Beschäftigtenstand im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,5 Prozent bzw. mehr als 20.000 Personen auf über 610.000 Mitarbeiter erhöht. Die Industrie habe damit für rund ein Viertel des Beschäftigungsanstiegs in Österreich gesorgt, so UniCredit-Bank-Austria-Ökonom Walter r Beschäftigtenstand im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,5 Prozent bzw. mehr als 20.000 Personen auf über 610.000 Mitarbeiter erhöht. Die Industrie habe damit für rund ein Viertel des Beschäftigungsanstiegs in Österreich gesorgt, so UniCredit-Bank-Austria-Ökonom Walter Pudschedl. "Die Arbeitslosenquote ist klar unter die Marke von 4 Prozent gesunken und ist damit nur halb so hoch wie in der Gesamtwirtschaft."

Für das Gesamtjahr 2018 erwarten die Bankvolkswirte einen Rückgang der Arbeitslosenquote in der Gesamtwirtschaft auf 7,7 Prozent und in der Sachgütererzeugung auf 3,8 Prozent. Damit werde die Arbeitslosenquote in Industrie erstmals wieder Nahe dem Vorkrisenniveau liegen, während die Arbeitslosenquote in der Gesamtwirtschaft aus dem Jahr 2008 mit 5,9 Prozent außer Reichweite bleibe.

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