Bank of America stockte bei Zumtobel auf

Wien/Dornbirn/Charlotte (North Carolina/USA) - Die Bank of America hat seine Beteiligung am börsennotierten Vorarlberger Leuchtenkonzern Zumtobel Anfang dieser Woche aufgestockt. Die US-Gruppe hält per 20. Juli 5,39 Prozent der Stimmrechte und überschreitet somit die meldepflichtige 5-Prozent-Schwelle, wie Zumtobel heute, Freitag, in einer Aussendung mitteilte.

Das Anteilspaket teilt sich wie folgt auf: 4,17 Prozent der Stimmrechte (1,816.000 Aktien der Zumtobel Group AG) halten die Merrill Lynch Equity S.a.r.l. (4 Prozent) und die Merrill Lynch, Pierce, Fenner & Smith Incorporatetd (0,17 Prozent). Weitere 1,22 Prozent der Stimmrechte entfallen auf das Recht auf Rückforderung ("Right to Recall") von 529.955 Aktien (ohne Ausübungsfrist und Laufzeit) und werden ebenfalls von der Merrill Lynch Equity (0,04 Prozent) und der Merrill Lynch, Pierce, Fenner & Smith (1,17 Prozent) gehalten.

Die Stimmrechte bzw. Finanzinstrumente sind den Angaben zufolge der Bank of America Corporation (mit Sitz in Wilmington) direkt zuzurechnen. Merrill Lynch, Pierce, Fenner & Smith Incorporated ist eine mittelbare Tochtergesellschaft der Bank of America Corporation. Ihre Anteile hält die BAC North America Holding Company, die eine Tochter der NB Holdings Corporation ist. Die NB Holdings Corporation wiederum ist eine Tochtergesellschaft der Bank of America Corporation. Merrill Lynch Equity ist ebenso eine mittelbare Tochtergesellschaft der Bank of America Corporation. Ihre Anteile werden von der Merrill Lynch Equity Scotland Limited Partnership gehalten.

Wien/Linz (APA) - Der 50. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere verlief heute äußerst zäh. Nachdem Richterin Marion Hohenecker die Befragung von Grasser abgeschlossen hatte, war die Anklagebehörde am Wort - im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Ex-Minister machte von seinem Recht auf Entschlagung Gebrauch und beantwortete so gut wie keine Frage.
 

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Grasser-Prozess - 50. Tag im Zeichen des Schweigens

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky baut seinen Anteil am Handelsriesen Metro aus. Er ließ am Donnerstag aber offen, ob er damit auf ein Übernahmeangebot für den Düsseldorfer Konzern zusteuert. Dies hänge auch daran, wie sich die Beziehungen zur Metro-Spitze gestalteten und ob er und sein Investment-Partner Patrik Tkac die "zukünftige Entwicklung zielgerichtet unterstützen können".
 

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Milliardär Kretinsky hält nach Metro-Aktienkauf Karten bedeckt

Dublin/Brüssel (APA/dpa) - Die Anteilseigner von Europas größtem Billigflieger Ryanair haben bei ihrer Hauptversammlung der Führungsspitze einen Denkzettel verpasst. Zwar wählten die Aktionäre den Verwaltungsratsvorsitzenden David Bonderman und Unternehmenschef Michael O'Leary wieder - Bonderman bekam jedoch nur 70,5 Prozent Zustimmung. O'Leary erzielte immerhin 98,5 Prozent.
 

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Anleger wählen Ryanair-Führungsspitze trotz Turbulenzen wieder