Bank of America und Morgan Stanley verdienen wieder prächtig

Die Reihe der gut verdienenden US-Großbanken setzt sich fort. Am Dienstag berichteten die Branchengrößen Bank of America und Morgan Stanley über deutlich gestiegene Gewinne im vergangen Jahr. Den Geldhäusern kam dabei zugute, dass sie die Spätfolgen der Finanzkrise mittlerweile verdaut haben.

Vor allem teure Rechtsstreitigkeiten hatten den US-Finanzkonzernen in den Vorjahren immer wieder die Bilanzen verhagelt. Zudem senkten die Banken die Kosten radikal.

Die Bank of America konnte ihren Gewinn im vergangenen Jahr unterm Strich beinahe vervierfachen. Auf die gewöhnlichen Aktionäre entfielen 14,4 Mrd. US-Dollar (13,2 Mrd. Euro). Im Jahr 2014 hatte ein annähernd 17 Mrd. Dollar schwerer Vergleich mit der US-Regierung über faule Hypotheken-Deals vor der Finanzkrise den Gewinn einbrechen lassen.

"Wir haben 2015 unsere höchsten Gewinne in annähernd einem Jahrzehnt eingefahren", erklärte Bankchef Brian Moynihan am Sitz in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina. Er verwies als Triebfeder unter anderem auf das Privatkundengeschäft mit einer regen Kreditvergabe. Die Anleger waren zufrieden: Die Aktie stieg vorbörslich um knapp 2 Prozent.

Morgan Stanley profitierte ebenfalls von ausbleibenden teuren Rechtsstreitigkeiten. Zudem entwickelte sich die Vermögensverwaltung gut. Der auf die gewöhnlichen Aktionäre entfallende Gewinn verdoppelte sich nahezu auf 5,7 Mrd. Dollar, wie die Investmentbank am Sitz in New York mitteilte. Das war mehr als Analysten und Anleger erwartet hatten - die Aktie legte vorbörslich sogar um 3 Prozent zu.

Bankchef James Gorman richtet Morgan Stanley derzeit neu aus und will dabei die Abhängigkeit vom Handel mit Anleihen und anderen Wertpapieren reduzieren. In diesem Bereich hatte die Bank im Dezember den Abbau von 1.200 Mitarbeitern angekündigt. Im Gegenzug soll die Bedeutung des Geschäfts mit der Verwaltung von Vermögen steigen.

Schon die Rivalen Wells Fargo, Citigroup und JPMorgan Chase hatten ihren Gewinn im vergangen Jahr teils kräftig steigern können. Vor allem das Schlussquartal lief besser als gedacht - und das trotz der Turbulenzen an den weltweiten Finanzmärkten. Schwache Wirtschaftsdaten aus China und der fallende Ölpreis hatten Konjunktursorgen geschürt. Hinzu kam die Zinswende in den USA. An diesem Mittwoch legt mit Goldman Sachs die letzte der großen US-Banken ihre Bilanz vor.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht