Banca d ́Italia revidiert Italiens Wachstumsprognosen 2018 nach oben

Rom (APA) - Die italienische Notenbank korrigiert ihre Wachstumsprognose für das Jahr 2018 nach oben. In diesem Jahr werde Italiens Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,4 Prozent wachsen, geht aus dem neuen Outlook der Banca d ́Italia hervor. Im Juli war die Notenbank noch von einem BIP-Plus im Jahr 2018 von 1,3 Prozent ausgegangen.

2019 und 2010 soll das Wachstum 1,2 Prozent betragen, geht aus den am Freitag veröffentlichten Prognosen hervor. Im letzten Quartal 2017 betrug Italiens BIP-Wachstum laut den Angaben der Notenbank 0,4 Prozent. Das BIP wuchs 2017 um 1,5 Prozent, so die Zentralbank.

Vorangetrieben wird das Wachstum in Italien von zunehmender interner Nachfrage. Für die nächsten drei Jahren rechnet die Notenbank mit einem stärkeren Konsum, was vor allem auf die bessere Beschäftigungslage zurückzuführen sei. Die Arbeitslosigkeit soll von 11,3 Prozent 2017 auf 10,5 Prozent 2020 sinken, geht aus den neuen Prognosen hervor. Die Inflation bleibt in Italien niedrig. 2018 und 2019 dürften die Preise um durchschnittlich 1,5 Prozent pro Jahr steigen.

Die Notenbank rechnet außerdem mit einer besseren Qualität der Kredite in Italien. Die notleidenden Kredite, die die italienischen Banken belasten, sollen sich weiter verringern. Die Kreditinstitute in Italien sollen in den nächsten Jahren wieder mehr Gewinne schreiben.

Frankfurt/Wien (APA/Reuters) - Der Ausverkauf an den internationalen Börsen frisst die bisherigen Jahres-Zugewinne auch bei den US-Indizes auf: Der Dow Jones, der S&P 500 und der Nasdaq-Composite notieren allesamt unter ihren Schlussständen von Ende 2017. Der Dax und der EuroStoxx50 sind schon länger im negativen Bereich. Ihr bisheriges Jahresminus beläuft sich auf über 14 beziehungsweise elf Prozent.
 

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Dow, S&P und Nasdaq geben Jahres-Zugewinne komplett ab

Dornbirn/Jennersdorf (APA) - Der Leuchtenhersteller Zumtobel schließt die Produktion seiner Komponententochter Tridonic in Jennersdorf im Burgenland. Mit der Reduktion des Personalstands werde ab März 2019 begonnen, bis November 2019 werden rund 90 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, teilte das Unternehmen Dienstagnachmittag mit.
 

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Zumtobel schließt Produktion in Jennersdorf: 90 Mitarbeiter betroffen

Frankfurt (APA/awp/sda/Reuters) - Die EZB-Aufsicht will Banken wegen Geldwäsche stärker unter die Lupe nehmen. Unter anderem werde ein Anti-Geldwäsche-Büro errichtet, kündigte die oberste EZB-Bankenaufseherin, Daniele Nouy, am Dienstag im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments an.
 

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EZB plant stärkere Koordinierung im Kampf gegen Geldwäsche