Baloise 2015 nach außerordentlichem Vorjahresergebnis mit Gewinnknick

Nach dem außerordentlich gutem Vorjahresergebnis hat der Versicherer Baloise im vergangenen Jahr wie erwartet einen Gewinnknick hinnehmen müssen. Dennoch fiel der Gewinnrückgang geringer aus als befürchtet. Der Reingewinn sank um 28 Prozent auf 512,1 Mio. Franken (469,1 Mio. Euro), wie der Versicherungskonzern am Dienstag bekannt gab.

Allerdings hatte die Baloise im Vorjahr ihre Nationale Suisse-Beteiligung sowie die Basler Österreich an die Helvetia verkauft, was das Ergebnis nach oben getrieben hatte.
Damit übertraf der Versicherer die Erwartungen der Analysten, die im Durchschnitt gemäß der Nachrichtenagentur AWP mit einem Gewinn von nur 493,2 Mio. Franken gerechnet hatten.
Neben der anhaltenden Tief- und Negativzinsphase sei das Ergebnis 2015 auch von Währungseffekten belastet worden, teilte die Baloise mit. Würden die Ergebnisse der ausländischen Einheiten mit dem Durchschnittskurs des Vorjahrs gerechnet, wäre das Ergebnis um rund 30 Mio. Franken höher ausgefallen.
Die Bruttoprämien gingen um 3,2 Prozent auf 6,833 Mrd. Franken zurück. Sowohl im Nichtleben- als auch im Lebensversicherungsgeschäft sanken die Prämien. Dennoch trug das Lebengeschäft mit 277,3 Mio. Franken wiederum wesentlich zum Jahresergebnis bei.
Im Nichtlebengeschäft konnte die Baloise ihre Profitabilität etwas erhöhen. Das Verhältnis von Schadenleistungen und administrativem Aufwand zum Prämienvolumen (Combined Ratio) verbesserte sich leicht von 93,6 auf 93,3 Prozent. Das sei der tiefste Wert sei dem Jahr 2008, schrieb die Baloise weiter. Unter 100 Prozent ist das Geschäft versicherungstechnisch profitabel.

Luxemburg (APA/dpa) - Die Sozialminister def EU-Staaten haben am Montag stundenlang um die Verschärfung der Regeln gegen Sozialdumping gerungen. Auf dem Tisch lag die Reform der sogenannten Entsenderichtlinie, die den Einsatz von Beschäftigten über Grenzen hinweg in anderen EU-Ländern regelt. Die oft schlecht bezahlten EU-Ausländer sollen künftig grundsätzlich genauso entlohnt werden wie einheimische Beschäftigte.
 

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Zähes Ringen um neue EU-Regeln gegen Sozialdumping

Budapest (APA/dpa) - Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat Ost-Mitteleuropa zur "migrantenfreien Zone" erklärt. Die EU und einige ihrer wichtigen Mitgliedsstaaten seien von einem nicht näher bezeichneten "Spekulanten-Imperium" in Geiselhaft genommen worden, sagte Orban am Montag in einer Rede in Budapest.
 

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Orban erklärt Ost-Mitteleuropa zur "migrantenfreien Zone"

Washington (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump will beim anstehenden China-Besuch seinen Kollegen Xi Jinping dazu auffordern, im Atomstreit mit Nordkorea mehr Druck auf die Führung in Pjöngjang auszuüben. Dazu gehörten die vollständige Umsetzung der UN-Sanktionen sowie zusätzliche bilaterale Schritte, sagte ein Vertreter des US-Präsidialamts am Montag.
 

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Trump will in China über Handel und Nordkorea sprechen