Bald nicht mehr billiger als Wasser: Venezuela erhöht Benzinpreise

Caracas (APA/dpa) - Im krisengebeutelten Venezuela ist Benzin bisher praktisch kostenlos. Damit soll nun Schluss sein, denn von diesem Montag an will die sozialistische Regierung die Treibstoffpreise langsam auf internationales Niveau anheben. Derzeit kostet ein Liter Benzin sechs Bolivar, für umgerechnet einen Euro gibt es rund eine Million Liter Treibstoff.

"Ich hoffe, dass wir in zwei Jahren diese Missbildung beenden, die über lange Zeit gewachsen ist. Wir haben das Benzin praktisch verschenkt", sagte Präsident Nicolas Maduro. Die Regierung geht davon aus, dass sie allein durch Benzinschmuggel nach Kolumbien und in die Karibik pro Jahr 18 Milliarden Dollar (15,9 Mrd. Euro) verliert. Registrierte Regierungsanhänger, Sozialhilfeempfänger und der öffentliche Nahverkehr sollen aber weiterhin mit direkten Subventionen unterstützt werden.

Angesichts der Hyperinflation streicht Venezuela am Montag zudem fünf Nullen aus seiner Landeswährung. Zudem soll der neue Bolivar an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein. Zuletzt prognostizierte der Internationale Währungsfonds (IWF) für das laufende Jahr eine Inflationsrate von einer Million Prozent. Außerdem könnte die Wirtschaftsleistung um 18 Prozent einbrechen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte