Baidu-Tochter iQiyi will bei Börsengang 2,7 Mrd. Dollar einsammeln

Peking/New York (APA/Reuters) - Der Online-Videodienst iQiyi des chinesischen Google-Rivalen Baidu will im Rahmen seines Börsengangs an der Wall Street bis zu 2,7 Mrd. Dollar ( (2,2 Mrd. Euro) bei Investoren einsammeln. Insgesamt würden 125 Millionen in den USA handelbare Wertpapiere in einer Spanne von 17 bis 19 Dollar zum Kauf angeboten, teilte die Firma in Unterlagen an die US-Börsenaufsicht SEC mit.

Bei hoher Nachfrage stünden weitere 18,75 Millionen Papiere zur Verfügung. Damit könnte sich das Emissionsvolumen auf bis auf 2,7 Milliarden Dollar belaufen. Der Mutterkonzern Baidu, der 69,6 Prozent der Anteile besitzt, will auch nach dem Finanzmarktdebüt an der US-Technologiebörse Nasdaq die Kontrollmehrheit an iQiyi behalten.

Die Einnahmen aus dem Börsengang will iQiyi in erster Linie zum Ausbau des Heimatgeschäfts nutzen, wo das Alibaba-Portal Youku den Wettbewerb anstachelt. Ein Großteil soll in eigene Serien fließen. Die Online-Videothek im Stil von Netflix zählte Ende Februar rund 60 Millionen Abonnenten. Im vergangenen Jahr steigerte iQiyi den Umsatz um 55 Prozent auf 2,7 Milliarden Dollar. Allerdings schreibt das Unternehmen seit der Firmengründung 2010 Verluste. Im vergangenen Jahr lag der Fehlbetrag bei umgerechnet 484 Millionen Euro.

Göteborg/Hannover (APA/dpa) - Der schwedische Lastwagenbauer Volvo will mittelschwere Transporter zunehmend auch mit Elektroantrieb anbieten. Ab dem Jahresende könnten zunächst ausgewählte Kunden den neuen E-Lkw der Marke mit einer Nutzlast bis zu 20 Tonnen und einer Reichweite bis zu 300 Kilometern testen, kündigte Produktionschef Jonas Odermalm am Mittwoch an.
 

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Lastwagenbauer Volvo setzt zunehmend auf E-Trucks

Wien (APA) - Die Bundesregierung will mehr Menschen in Beschäftigung bringen und hat dazu für heute zu einem Job-Gipfel geladen, erklärte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) nach dem Ministerrat. Zwar herrsche derzeit Hochkonjunktur, gleichzeitig seien die Betriebe aber auf der Suche nach Fachkräften. Die Mittel für Integration in ihrem Ressort werden von 10 auf 20 Mio. Euro aufgestockt.
 

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Job-Gipfel - Schramböck will mehr Menschen in Beschäftigung bringen

Tuzla/Sarajevo (APA) - Ein chinesisches Baukonsortium, das 2014 den Zuschlag für den Bau eines neuen 450-Megawatt-Blocks des Kohlekraftwerkes in Tuzla im Wert von 1,5 Mrd. Konvertible Mark (761,61 Mio. Euro) erhielt, zieht sich aus dem Projekt zurück. Das berichtete am Mittwoch das Internetportal "Klix.ba" unter Berufung auf das Konsortium von Gezhouba Group (CGGC) und Guangdong Electric Power Design Institute (GEDI).
 

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Chinesisches Konsortium steigt aus bosnischem Mega-Bauprojekt aus