"Bad-Bank" der WestLB erwägt Klage wegen Heta

Düsseldorf/Klagenfurt/Wien - Die "Bad Bank" der WestLB will "mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit" wegen Papieren der Hypo Alpe Adria - nun Heta - klagen, wenn wie bei anderen Banken fällige Zahlungen aus Österreich ausbleiben. Dies kündigte der Chef der Erste Abwicklungsanstalt (EAA), Matthias Wargers, an. Es geht um Hypo-Papiere im Nennwert von 75 Mio. Euro im Portfolio.

Die Bad Bank komme beim Abbau der milliardenschweren Altasten der zerschlagenen Landesbank zügig voran. Innerhalb von fünf Jahren habe die Erste Abwicklungsanstalt (EAA) zwei Drittel der ursprünglich übertragenen Kreditengagements, Wertpapiere und Beteiligungen abgewickelt, sagte Wargers am Donnerstag in Düsseldorf. Der Bestand an Derivaten - im Nominalwert von ursprünglich über einer Billionen Euro - sei in den letzten fünf Jahren mehr als halbiert worden.

Allein im vergangenen Jahr reduzierte die EAA ihren Bestand an Krediten, Wertpapieren und Derivaten um mehr als 25 Prozent. Rückenwind bekommt die "Bad Bank" derzeit durch die Niedrigzinsphase an den Finanzmärkte und die dadurch steigende Risikobereitschaft vieler Anleger.

Wargers zeigte sich zuversichtlich, den gesamten Abwicklungsprozess spätestens bis 2027 beenden zu können. Der noch vorhandene Risikopuffer der EAA in Höhe von rund 2 Mrd. Euro, soll den Angaben zufolge ausreichen, um möglich Verluste im weiteren Abwicklungsprozess auszugleichen. Im Geschäftsjahr 2014 erzielte die "Bad Bank" einen Jahresüberschuss von 62,5 Mio. Euro.

Wien/Paris (APA) - Der globale Rohstoffverbrauch wird sich aufgrund der expandierenden Weltwirtschaft und steigender Lebensstandards bis 2060 nahezu verdoppeln. Von derzeit jährlich 90 Gigatonnen soll der Verbrauch auf 167 Gigatonnen ansteigen, geht aus einem Vorausbericht zu einer OECD-Studie zum künftigen Rohstoffverbrauch hervor.
 

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OECD: Globaler Rohstoffverbrauch wird sich bis 2060 verdoppeln

Straßburg (APA/dpa) - Die EU-Kommission diskutiert am Dienstag (13.00 Uhr) in Straßburg über die umstrittenen italienischen Budgetpläne für 2019. Das Gremium der Kommissare werde das weitere Vorgehen im Streit mit der Regierungskoalition aus populistischer Fünf-Sterne-Bewegung und rechter Lega beraten, hieß es im Vorfeld.
 

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EU-Kommission berät weitere Schritte im Haushaltsstreit mit Italien

Berlin/München (APA/Reuters) - BMW ruft wegen Problemen bei Klimaanlagen weltweit weitere 1,6 Millionen Autos zurück. Betroffen seien Diesel-Fahrzeuge, die vom August 2010 bis August 2017 produziert worden seien, teilten die Bayern am Dienstag mit. Bei den Autos könne Kühlflüssigkeit austreten, was im Extremfall einen Brand auslösen könnte.
 

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BMW ruft wegen Kühlmittel-Problemen weitere 1,6 Mio. Autos zurück