Babynahrung verhalf Danone im ersten Quartal zu Umsatzplus

Paris - Bessere Geschäfte mit Babynahrung in China und die weiter wachsende Nachfrage nach Tafelwasser hat Danone zum Jahresanfang höhere Einnahmen beschert. Wie der französische Lebensmittelkonzern am Mittwoch mitteilte, kletterte der Umsatz auf vergleichbarer Basis im ersten Quartal um 4,8 Prozent auf 5,47 Mrd. Euro.

Da das wirtschaftliche Umfeld in Europa aber schwierig bleibe, behielt der weltweit größte Hersteller von Joghurt sein Ziel für dieses Jahr bei. Die Franzosen rechnen weiter mit einem Umsatzplus zwischen 4 und 5 Prozent. Investoren zeigten sich nach den Zahlen verhalten: Danone-Aktien büßten zum Handelsauftakt rund 0,5 Prozent ein.

Ein Rückruf von Babynahrung in Asien hatte dem Unternehmen vor zwei Jahren zu schaffen gemacht. Inzwischen erholen sich die Geschäfte aber wieder. In China waren die vor allem übers Internet verkauften Premium-Marken gefragt. Insgesamt legte der Umsatz mit Babynahrung von Jänner bis März um fast 12 Prozent zu.

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

Newsticker

Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

Newsticker

Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma

Die Telekomaufsicht weicht Regelwerk das unter Barack Obama erst beschlossen wurde. Der Rechtsstreit ist damit programmiert, es wird mit Klagen von vielen Interenetkonzernen gerechnet.
 

Newsticker

US-Behörde kippt Netzneutralität - Rückschlag für Google & Co