Axel-Springer-Chef erteilt Übernahme von T-Online eine Absage

Berlin/Bonn - Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner schließt einen Kauf des Internetportals T-Online aus. "Eine Übernahme von T-Online ist sehr unwahrscheinlich", sagte Döpfner der "Süddeutschen Zeitung" (Montagausgabe) laut Vorabbericht. Der Konzern galt als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für den Kauf des Portals, das bisher noch der Deutschen Telekom gehört.

In der vergangenen Woche hatte Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Telekom, erstmals öffentlich eingeräumt, dass das Portal zum Verkauf stehe. Der Konzern habe bereits Gespräche mit möglichen Interessenten aufgenommen, sagte er auf der Hauptversammlung in Köln. Das Geschäft hinter der Internetseite, auf dem man Neuigkeiten lesen, sich aber auch für einen E-Mail-Dienst einloggen kann, habe sich überlebt.

Döpfner stellte jedoch klar, mit anderen Übernahmen zu liebäugeln. "Unsere Prioritäten sind andere", sagte er. "Uns interessiert derzeit besonders der englische Sprachraum." Der Konzern schaue sich viele Unternehmen an.

Neuer Nestle-Chef präsentiert Strategie

Wirtschaft

Neuer Nestle-Chef präsentiert Strategie

Wien (APA) - Der frühere Lobbyist und FPÖ-Politiker Walter Meischberger hält seine Anklage in der Causa Telekom Austria/Parteienfinanzierung für parteipolitisch motiviert und wehrt sich gegen den Vorwurf der Geldwäsche. Das geht laut einem Bericht des "Standard" (Wochenendausgabe) aus den "ergänzenden Ausführungen" seines Rechtsanwalts zum Einspruch gegen die Anklageschrift hervor.
 

Newsticker

Telekom-Anklage: Meischberger wehrt sich gegen Geldwäschevorwurf

Berlin/Washington (APA/Reuters) - Der deutsche Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig hat nach Gesprächen in den USA die Hoffnung auf eine gütliche Beilegung der handelspolitischen Streitigkeiten zwischen beiden Ländern genährt. "Es gibt eine konstruktive Grundhaltung", sagte er am Freitag nach seinen Unterredungen mit hohen Vertretern der US-Regierung und der Wirtschaft.
 

Newsticker

Deutscher Politiker: Entspannter im Handelsstreit mit USA