Axel-Springer-Chef erteilt Übernahme von T-Online eine Absage

Berlin/Bonn - Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner schließt einen Kauf des Internetportals T-Online aus. "Eine Übernahme von T-Online ist sehr unwahrscheinlich", sagte Döpfner der "Süddeutschen Zeitung" (Montagausgabe) laut Vorabbericht. Der Konzern galt als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für den Kauf des Portals, das bisher noch der Deutschen Telekom gehört.

In der vergangenen Woche hatte Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Telekom, erstmals öffentlich eingeräumt, dass das Portal zum Verkauf stehe. Der Konzern habe bereits Gespräche mit möglichen Interessenten aufgenommen, sagte er auf der Hauptversammlung in Köln. Das Geschäft hinter der Internetseite, auf dem man Neuigkeiten lesen, sich aber auch für einen E-Mail-Dienst einloggen kann, habe sich überlebt.

Döpfner stellte jedoch klar, mit anderen Übernahmen zu liebäugeln. "Unsere Prioritäten sind andere", sagte er. "Uns interessiert derzeit besonders der englische Sprachraum." Der Konzern schaue sich viele Unternehmen an.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia