Axel-Springer-Chef erteilt Übernahme von T-Online eine Absage

Berlin/Bonn - Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner schließt einen Kauf des Internetportals T-Online aus. "Eine Übernahme von T-Online ist sehr unwahrscheinlich", sagte Döpfner der "Süddeutschen Zeitung" (Montagausgabe) laut Vorabbericht. Der Konzern galt als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für den Kauf des Portals, das bisher noch der Deutschen Telekom gehört.

In der vergangenen Woche hatte Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Telekom, erstmals öffentlich eingeräumt, dass das Portal zum Verkauf stehe. Der Konzern habe bereits Gespräche mit möglichen Interessenten aufgenommen, sagte er auf der Hauptversammlung in Köln. Das Geschäft hinter der Internetseite, auf dem man Neuigkeiten lesen, sich aber auch für einen E-Mail-Dienst einloggen kann, habe sich überlebt.

Döpfner stellte jedoch klar, mit anderen Übernahmen zu liebäugeln. "Unsere Prioritäten sind andere", sagte er. "Uns interessiert derzeit besonders der englische Sprachraum." Der Konzern schaue sich viele Unternehmen an.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte