AXA übernimmt Mehrheit an Rechtsschutzversicherer Roland

Frankfurt/Paris (APA/Reuters) - Der drittgrößte deutsche Rechtsschutzversicherer Roland gehört künftig mehrheitlich der französischen AXA. Deren Deutschland-Tochter stockt ihren Anteil auf 60 von 41 Prozent auf und darf Roland Rechtsschutz damit voll konsolidieren, wie die Beteiligten am Dienstag mitteilten. Die Gothaer, bisher mit 29 Prozent beteiligt, stockt auf 40 Prozent auf. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die vier Minderheitsaktionäre Barmenia, Basler, Öffentliche Versicherungen Braunschweig und Feuersozietät Berlin-Brandenburg steigen bei Roland aus. Barmenia und Basler bleiben aber als Vertriebspartner erhalten. Roland Rechtsschutz kam 2016 auf Brutto-Beitragseinnahmen von 428,6 Millionen Euro.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht