Axa trennt sich von britischem Lebensversicherungsgeschäft

Der französische Versicherer Axa stößt sein britisches Lebensversicherungsgeschäft ab. Der Bereich UK Life & Savings werde an die Phoenix-Gruppe verkauft, teilte Axa am Freitag mit. Der britische Finanzkonzern gilt als Spezialist für die Abwicklung von Lebensversicherungsbeständen.

Zuvor hatte sich Europas zweitgrößter Versicherer bereits von seinem auf der Isle of Man ansässigen Anleihegeschäft und der Plattform Elevate getrennt. Die drei Verkäufe sollen insgesamt 832 Mio. Euro einbringen. Axa rechnet dennoch mit einem Nettoverlust von 400 Mio. Euro durch diese Verkäufe, die in der zweiten Jahreshälfte unter Dach und Fach gebracht werden sollen.

Das einst lukrative Lebensversicherungsgeschäft steht doppelt unter Druck. Die niedrigen Zinsen machen es den Versicherern schwer, die zugesagte Verzinsung zu erwirtschaften. Die verschärfte Regulierung zwingt sie dazu, für langfristige Garantien mehr Kapital zurückzulegen.

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