Autozulieferer Polytec machte deutlich mehr Umsatz und Gewinn

Wien (APA) - Der börsennotierte oberösterreichische Autozulieferer Polytec hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 sowohl beim Umsatz als beim Gewinn kräftig zugelegt. Der Umsatz stieg um 5,4 Prozent auf 508 Mio. Euro, der Betriebsgewinn (EBIT) wurde um 28,4 Prozent auf 43,4 Mio. verbessert und nach Ertragssteuern blieb unterm Strich ein Gewinn von 31 Mio. Euro (+38,2 Prozent).

Das operative Ergebnis (EBITDA) fiel mit 63,9 Mio. Euro um 20,4 Prozent besser aus als vor einem Jahr, teilte die Polytec am Dienstag mit. Die Ergebniszahlen der Polytec lagen damit im Rahmen der Erwartungen der von der APA befragten Analysten.

Angesichts eines erwarteten stabilen Konjunkturverlaufs sowie der positiven Geschäftsentwicklung aller Großkunden erwartet Polytec weiterhin auch für das Gesamtjahr ein "mindestens leichtes Wachstum sowohl des Konzernumsatzes als auch der operativen Ergebniszahlen".

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne