Autozulieferer Magna klinkt sich in BMW-Bund zum autonomen Fahren ein

Aurora/München/Santa Clara (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der Autozulieferer Magna schließt sich dem Bündnis von BMW und Intel zum autonomen Fahren an. Der kanadisch-österreichische Konzern soll nach Angaben von Dienstag seine Erfahrung rund um Steuerungssysteme und bei der Produktion von Fahrzeugen für viele unterschiedliche Hersteller einbringen.

Autobauer aus aller Welt zählen zu Magnas Kunden: Der Zulieferer versorgt sie mit Teilen, Ingenieurdienstleistungen oder als Auftragsfertiger mit kompletten Fahrzeugen. Zudem forscht Magna selbst an Elektronik- und Sensorsystemen fürs autonome Fahren. Der offenen Plattform von BMW hatte sich vor Kurzem der Autobauer Fiat Chrysler angeschlossen; auch die Zulieferer Continental und Delphi sind an Bord.

BMW, der US-Chipriese Intel und der israelische Kameratechnik-Spezialist Mobileye, der inzwischen den Amerikanern gehört, wollen gemeinsam mit ihren Partnern bis 2021 autonome Fahrzeuge auf die Straße bringen. Magna soll vor allem dafür sorgen, dass die in dem Bündnis entwickelte zentrale Steuereinheit, quasi das Gehirn eines selbstfahrenden Autos, auch in Modellen anderer Hersteller eingesetzt werden kann.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro