Autozulieferer Leoni will Dividende fast verdreifachen

Frankfurt/Nürnberg (APA/Reuters) - Der deutsche Autozulieferer Leoni will die Dividende nach einem Gewinnsprung fast verdreifachen. Für das abgelaufene Jahr sollten 1,40 Euro je Aktie ausgeschüttet werden, teilte der Kabel-Spezialist am Dienstag in Frankfurt mit. Ein Jahr zuvor hatte Leoni die Dividende in der Krise auf 50 Cent halbiert.

Der Nettogewinn hat sich 2017 auf 144 Mio. Euro verzwölffacht, das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) stieg um 29 Prozent auf 207 Mio. Euro. Der Umsatz erreichte mit einem Plus von 11 Prozent auf 4,9 Mrd. Euro Rekordniveau.

Für das laufende Jahr sagt Leoni einen Umsatz von mindestens 5 Mrd. Euro voraus. Das Ebit soll auf 215 bis 235 Mio. Euro steigen. Bis 2020 erwartet das Unternehmen im Schnitt ein jährliches Umsatzwachstum von fünf Prozent. Die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) soll dann bei fünf Prozent liegen. 2017 waren es 4,6 Prozent.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen