Autozulieferer Leoni will Dividende fast verdreifachen

Frankfurt/Nürnberg (APA/Reuters) - Der deutsche Autozulieferer Leoni will die Dividende nach einem Gewinnsprung fast verdreifachen. Für das abgelaufene Jahr sollten 1,40 Euro je Aktie ausgeschüttet werden, teilte der Kabel-Spezialist am Dienstag in Frankfurt mit. Ein Jahr zuvor hatte Leoni die Dividende in der Krise auf 50 Cent halbiert.

Der Nettogewinn hat sich 2017 auf 144 Mio. Euro verzwölffacht, das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) stieg um 29 Prozent auf 207 Mio. Euro. Der Umsatz erreichte mit einem Plus von 11 Prozent auf 4,9 Mrd. Euro Rekordniveau.

Für das laufende Jahr sagt Leoni einen Umsatz von mindestens 5 Mrd. Euro voraus. Das Ebit soll auf 215 bis 235 Mio. Euro steigen. Bis 2020 erwartet das Unternehmen im Schnitt ein jährliches Umsatzwachstum von fünf Prozent. Die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) soll dann bei fünf Prozent liegen. 2017 waren es 4,6 Prozent.

Rüsselsheim/Frankfurt (APA/dpa) - Angesichts geringer Aufträge drohen bei Opel laut einem Medienbericht weitere Produktionskürzungen. Die Leitung habe im Stammwerk Rüsselsheim vom 1. bis zum 29. Oktober sieben "Korridortage" beantragt, an denen die Bänder stillstehen und Mitarbeiter zu Hause bleiben, berichten die Zeitungen der Mainzer Verlagsgruppe VRM. Sie berufen sich auf eine interne Mitarbeiter-Information des Betriebsrates.
 

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Bericht: Opel drosselt Produktion in Rüsselsheim weiter

Düsseldorf/Ankara (APA/dpa) - Der Verfall der türkischen Lira macht sich beim Konsumgüterkonzern Henkel vor allem im Klebstoffgeschäft bemerkbar. Dort sehe man erste Anzeichen, dass sich das Wachstum abschwächen könnte, sagte Vorstandschef Hans Van Bylen der "Wirtschaftswoche" (Freitag). Bei Waschmitteln und Kosmetik spüre Henkel hingegen noch keinen Einfluss auf den Umsatz.
 

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Henkel-Chef: Türkische Lira belastet Klebstoffgeschäft

Wien/Prag (APA) - Das tschechische Wettbewerbsamt (UOHS) hat die Einsprüche der österreichischen Firma Kapsch TrafficCom gegen die umstrittene Ausschreibung für den künftigen Betreiber des Lkw-Mautsystems abgewiesen und unmittelbar danach einen zehn Jahre laufenden Vertrag mit dem slowakisch-tschechischen Konsortium SkyToll/CzechToll unterzeichnet, berichteten tschechische Medien am Freitag.
 

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Kapsch im Streit um tschechischen Mautbetrieb endgültig abgeblitzt