Autozulieferer Leoni stellt sich für 2016 auf sinkende Umsätze ein

Der deutsche Autozulieferer Leoni stellt sich nach Jahren teils rasanten Wachstums für dieses Jahr auf leicht sinkende Umsätze ein. Mit rund 4,4 Mrd. Euro werden die Erlöse im laufenden Jahr voraussichtlich um 100 Mio. Euro unter dem Niveau von 2015 liegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch am Firmensitz Nürnberg mit.

Der Bordnetzhersteller rechnet heuer zudem mit einem geringeren Vorsteuerergebnis: Erwartet werden 105 Mio. Euro - das wären knapp 50 Mio. Euro weniger als 2015. Gründe für die Rückgänge seien neben der schwächeren Konjunktur der fehlende Umsatz eines im Vorjahr verkauften chinesischen Werks, hieß es. Die aktuelle Auftragslage sei aber gut.

Seine Bordnetz-Sparte will Leoni mit einem Sparprogramm wieder auf Vordermann bringen. Im vergangenen Jahr war der Konzern vor allem in einem rumänischen Werk in einer Auftragsflut ertrunken - das hatte hohe Kosten verursacht. Nun will Leoni 25 Mio. Euro in die Hand nehmen, um die Sparte umzubauen.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London