Autozulieferer Leoni stellt sich für 2016 auf sinkende Umsätze ein

Der deutsche Autozulieferer Leoni stellt sich nach Jahren teils rasanten Wachstums für dieses Jahr auf leicht sinkende Umsätze ein. Mit rund 4,4 Mrd. Euro werden die Erlöse im laufenden Jahr voraussichtlich um 100 Mio. Euro unter dem Niveau von 2015 liegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch am Firmensitz Nürnberg mit.

Der Bordnetzhersteller rechnet heuer zudem mit einem geringeren Vorsteuerergebnis: Erwartet werden 105 Mio. Euro - das wären knapp 50 Mio. Euro weniger als 2015. Gründe für die Rückgänge seien neben der schwächeren Konjunktur der fehlende Umsatz eines im Vorjahr verkauften chinesischen Werks, hieß es. Die aktuelle Auftragslage sei aber gut.

Seine Bordnetz-Sparte will Leoni mit einem Sparprogramm wieder auf Vordermann bringen. Im vergangenen Jahr war der Konzern vor allem in einem rumänischen Werk in einer Auftragsflut ertrunken - das hatte hohe Kosten verursacht. Nun will Leoni 25 Mio. Euro in die Hand nehmen, um die Sparte umzubauen.

Hamburg (APA/dpa) - Das Internet als Vertriebsweg für Waren aller Art wächst kräftig. Die Verbraucher in Deutschland kauften im vergangenen Jahr Waren für 58,5 Mrd. Euro im Internet, teilte der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh) am Montag in Hamburg mit. Das entsprach einer Steigerung von knapp elf Prozent.
 

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Deutsche kauften 2017 um 58,5 Mrd. Euro im Internet ein

Wien/Warschau (APA) - Der börsennotierte Mautsystemanbieter Kapsch TrafficCom muss um einen langjährigen Großkunden zittern. Die polnische Regierung will das Lkw-Mautsystem von staatlichen Stellen betreiben lassen und hat die seit Dezember 2016 laufende Ausschreibung gestoppt. Der bis November 2018 laufende Vertrag mit Kapsch bleibt aber aufrecht.
 

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Polen stoppt Maut-Ausschreibung: Kapsch zittert um Großkunden

München (APA/dpa) - Unternehmer und Forscher beklagen fehlende oder veraltete Rechtsvorschriften für Drohnen, Lufttaxis und andere neue Mobilitätsdienste. Staatliche Reglementierung sei heute oft das größte Problem, sagte der Chef der Airbus-Rüstungs- und Raumfahrtsparte, Dirk Hoke, am Montag auf der Innovationskonferenz DLD in München.
 

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Tech-Pioniere beklagen bürokratische Hürden