Autozulieferer Continental verdiente 2017 mehr

Hannover (APA/dpa/Reuters) - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 trotz der Belastungen wegen höherer Rohstoffpreise mehr verdient. Unter dem Strich blieben fast 3,0 Mrd. Euro in der Kasse - 6,5 Prozent mehr als im Vorjahr, wie Continental am Donnerstag in Hannover mitteilte.

Das Unternehmen rechnet auch im laufenden Jahr wegen Preissteigerungen bei Synthese- und Naturkautschuk mit zusätzlichen Belastungen von rund 50 Mio. Euro. Beim Umsatz verzeichnete der Konzern - wie bereits mitgeteilt - ein Plus von 8,5 Prozent auf rund 44 Mrd. Euro. 2018 will Conti den Wachstumskurs fortsetzen: Der Umsatz soll um knapp 7 Prozent auf rund 47 Mrd. Euro zulegen.

Continental sieht sich trotz Gegenwinds durch Wechselkurseinflüsse 2018 auf Kurs für seine Jahresziele. "Wir bekräftigen daher unseren Ausblick von Anfang Jänner", erklärte Konzernchef Elmar Degenhart am Donnerstag anlässlich der Bilanzpräsentation 2017. Die bereinigte Ebit-Rendite soll rund 10,5 Prozent erreichen, nach 10,9 (Vorjahr 10,6) Prozent im abgelaufenen Jahr.

Zum Stand des Konzernumbaus machte Conti zunächst keine neuen Angaben. Der rasante technologische Wandel erfordere ein Höchstmaß an Flexibilität, hieß es lediglich. "Daher prüfen wir, wie wir unsere Organisation auf schnelles Wachstum und dauerhafte, höchstmögliche Wertschöpfung ausrichten können", sagte Degenhart und fügte hinzu: "Derzeit evaluieren wir denkbare Optionen." Die Niedersachsen hatten zu Jahresanfang bestätigt, dass sie wegen des Wandels der Autobranche zur Vernetzung, Elektrifizierung und selbstfahrenden Autos über eine neue Struktur nachdenken.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los