Autozulieferer Continental erwägt Dreiteilung

Hamburg/Hannover (APA/Reuters) - Der Autozulieferer Continental denkt einem Pressebericht zufolge konkret über eine Aufspaltung nach und will diese schon in diesem Jahr in die Wege leiten. Favorisierte Option sei "eine Art Dreiteilung", berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag vorab unter Berufung auf nicht genannte Quellen in dem Dax-Konzern.

Sollte es strategisch sinnvoll sein, könne man dann schnell Töchter an die Börse bringen. Aufsichtsratschef Wolfgang Reitzle dränge zur Eile.

Conti lehnte eine Stellungnahme ab. Früheren Insiderinformationen zufolge ist eine Aufspaltung eine von mehreren Möglichkeiten. Conti hatte vergangene Woche bestätigt, dass der Vorstand einen Konzernumbau prüft. Konzernchef Elmar Degenhart nannte jüngst im Reuters-Interview auf der Detroiter Automesse erstmals konkrete Geschäftsfelder.

Wie das Magazin berichtete, bestünde der Konzern nach dem derzeit favorisierten Szenario aus der bereits eigenständigen Rubber Group, deren Kern das Reifengeschäft ist, der Antriebssparte Powertrain und als drittem Teil den zusammengefassten Einheiten Chassis und Safety sowie Interior. Die dritte Einheit enthalte alles, was mit autonomem Fahren, neuen Mobilitätsdiensten und Infotainment zu tun habe. Diese Töchter stünden dann nebeneinander unter dem Dach der Continental-Holding. Rubber und Powertrain wären die ersten Kandidaten für einen Börsengang. Wenn alle Beteiligten zustimmten, solle die erste Sparte noch 2018 Aktien verkaufen. Der Konzern wolle in diesem Fall zunächst die Mehrheit behalten.

Rom (APA) - Italien will im Haushaltsstreit mit der EU von seinen Schuldenplänen nicht abweichen. Die Haushaltsziele für das kommende Jahr änderten sich nicht, bekräftigte Vize-Premierminister Matteo Salvini am Mittwoch. "Wir machen keinen Schritt zurück. Wir bewegen uns um keinen Millimeter", sagte der Lega-Chef.
 

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Rom bleibt im Haushaltsstreit hart: "Keinen Schritt zurück"

Miami/Düsseldorf (APA/Reuters) - Autonome Fahrzeuge, die Lebensmittel-Käufe selbstständig beim Kunden abliefern: Der Auto-Gigant Ford, der Handelsriese Wal-Mart und der Zustelldienst Postmates arbeiten an einem entsprechenden Pilotprojekt. Tests würden in der US-Großstadt Miami beginnen, teilte Ford am Mittwoch mit.
 

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Ford und Wal-Mart arbeiten an autonomem Lieferdienst für Lebensmittel

Wien (APA) - Bei der Entwicklung der Einkommen steht Österreich im europäischen Vergleich nicht so schlecht da wie es auf den ersten Blick scheint. Pro Kopf stagniert das Jahreseinkommen seit 2010 zwar, in Stundenlöhnen gemessen gibt es aber einen Anstieg zu sehen, sind sich Experten der Wirtschaftskammer (WKO), des Instituts für Höhere Studien (IHS) sowie des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) einig.
 

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Einkommen der Österreicher stagniert pro Kopf, steigt aber pro Stunde