Autozulieferer Continental erwägt Dreiteilung

Hamburg/Hannover (APA/Reuters) - Der Autozulieferer Continental denkt einem Pressebericht zufolge konkret über eine Aufspaltung nach und will diese schon in diesem Jahr in die Wege leiten. Favorisierte Option sei "eine Art Dreiteilung", berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag vorab unter Berufung auf nicht genannte Quellen in dem Dax-Konzern.

Sollte es strategisch sinnvoll sein, könne man dann schnell Töchter an die Börse bringen. Aufsichtsratschef Wolfgang Reitzle dränge zur Eile.

Conti lehnte eine Stellungnahme ab. Früheren Insiderinformationen zufolge ist eine Aufspaltung eine von mehreren Möglichkeiten. Conti hatte vergangene Woche bestätigt, dass der Vorstand einen Konzernumbau prüft. Konzernchef Elmar Degenhart nannte jüngst im Reuters-Interview auf der Detroiter Automesse erstmals konkrete Geschäftsfelder.

Wie das Magazin berichtete, bestünde der Konzern nach dem derzeit favorisierten Szenario aus der bereits eigenständigen Rubber Group, deren Kern das Reifengeschäft ist, der Antriebssparte Powertrain und als drittem Teil den zusammengefassten Einheiten Chassis und Safety sowie Interior. Die dritte Einheit enthalte alles, was mit autonomem Fahren, neuen Mobilitätsdiensten und Infotainment zu tun habe. Diese Töchter stünden dann nebeneinander unter dem Dach der Continental-Holding. Rubber und Powertrain wären die ersten Kandidaten für einen Börsengang. Wenn alle Beteiligten zustimmten, solle die erste Sparte noch 2018 Aktien verkaufen. Der Konzern wolle in diesem Fall zunächst die Mehrheit behalten.

Paris (APA/AFP) - Der Möbelhersteller Roche Bobois geht an die Börse. Das französische Familienunternehmen hofft an der Mehrländerbörse Euronext auf einen Erlös von rund 22 Millionen Euro, wie es am Montag in Paris mitteilte. Die 1960 gegründete Roche-Bobois-Gruppe stellt hochwertige Möbel her und ist in 54 Ländern vertreten.
 

Newsticker

Französischer Möbelhersteller Roche Bobois geht an die Börse

Wien (APA) - Die Telekomregulierungsbehörde RTR hat Österreichs Kommunikationsinfrastruktur auf Risiken untersucht und dabei 487 Gefahren aufgelistet, wie aus einem am Montag veröffentlichten Bericht hervorgeht. Dabei geht es neben Ausfällen unter anderem um Cyberangriffe, Spionage und Katastrophen. Involviert waren Telekomfirmen, Internetserviceprovider, Verkehrs- und Innenministerium sowie das Kanzleramt.
 

Newsticker

Telekombehörde RTR unterzog Netzinfrastruktur Stresstest

München (APA/Reuters) - Das Übernahmeangebot aus China für den bayerischen Autozulieferer Grammer läuft. Die Aktionäre haben seit Montag vier Wochen (bis 23. Juli) Zeit, das Offert der Familie Wang anzunehmen, die den deutlich kleineren chinesischen Grammer-Partner Ningbo Jifeng kontrolliert, wie der Bieter mitteilte. Die Familie, die bereits gut 25 Prozent an Grammer hält, bietet wie angekündigt 60 Euro je Aktie.
 

Newsticker

Übernahmeangebot für Autozulieferer Grammer läuft bis 23. Juli