Autowerkstätten warnen Händler vor "ertragslosem Stückzahl-Wahnsinn"

Wien (APA) - Der Verband österreichischer Kraftfahrzeugbetriebe warnt die Kfz-Händler vor einem "ertragslosen Stückzahl-Wahnsinn". "Der Erste, der hier die weisen Sprüche 'Weniger ist mehr' oder 'Qualität vor Quantität' für sich entdeckt, wird zukünftig zu den Gewinnern zählen", so Obmann Stefan Hutschinski am Freitag in Anspielung auf neue "leistungsorientierte Verträge", die Opel seinen Händler anpreist.

Vergangene Woche hatte Opel rund 1.600 europäischen Händlern die Verträge gekündigt - darunter auch 46 österreichischen Haupthändler mit über 100 Standorten. Künftig sollen die Margen leistungsorientierter ausfallen, teilte ein Sprecher dazu mit. Zudem werde der Verkauf von Personen- und Nutzfahrzeugen zusammengelegt. Die neuen Verträge sollen Anfang 2020 in Kraft treten.

Zu Jahresbeginn hat die Volkswagen-Kernmarke VW europaweit rund 3.500 Handelspartnern per 31. März die Verträge gekündigt. Hierzulande müssen 109 Händler neu verhandeln.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"