Autowerkstätten warnen Händler vor "ertragslosem Stückzahl-Wahnsinn"

Wien (APA) - Der Verband österreichischer Kraftfahrzeugbetriebe warnt die Kfz-Händler vor einem "ertragslosen Stückzahl-Wahnsinn". "Der Erste, der hier die weisen Sprüche 'Weniger ist mehr' oder 'Qualität vor Quantität' für sich entdeckt, wird zukünftig zu den Gewinnern zählen", so Obmann Stefan Hutschinski am Freitag in Anspielung auf neue "leistungsorientierte Verträge", die Opel seinen Händler anpreist.

Vergangene Woche hatte Opel rund 1.600 europäischen Händlern die Verträge gekündigt - darunter auch 46 österreichischen Haupthändler mit über 100 Standorten. Künftig sollen die Margen leistungsorientierter ausfallen, teilte ein Sprecher dazu mit. Zudem werde der Verkauf von Personen- und Nutzfahrzeugen zusammengelegt. Die neuen Verträge sollen Anfang 2020 in Kraft treten.

Zu Jahresbeginn hat die Volkswagen-Kernmarke VW europaweit rund 3.500 Handelspartnern per 31. März die Verträge gekündigt. Hierzulande müssen 109 Händler neu verhandeln.

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Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte