Autowerkstätten warnen Händler vor "ertragslosem Stückzahl-Wahnsinn"

Wien (APA) - Der Verband österreichischer Kraftfahrzeugbetriebe warnt die Kfz-Händler vor einem "ertragslosen Stückzahl-Wahnsinn". "Der Erste, der hier die weisen Sprüche 'Weniger ist mehr' oder 'Qualität vor Quantität' für sich entdeckt, wird zukünftig zu den Gewinnern zählen", so Obmann Stefan Hutschinski am Freitag in Anspielung auf neue "leistungsorientierte Verträge", die Opel seinen Händler anpreist.

Vergangene Woche hatte Opel rund 1.600 europäischen Händlern die Verträge gekündigt - darunter auch 46 österreichischen Haupthändler mit über 100 Standorten. Künftig sollen die Margen leistungsorientierter ausfallen, teilte ein Sprecher dazu mit. Zudem werde der Verkauf von Personen- und Nutzfahrzeugen zusammengelegt. Die neuen Verträge sollen Anfang 2020 in Kraft treten.

Zu Jahresbeginn hat die Volkswagen-Kernmarke VW europaweit rund 3.500 Handelspartnern per 31. März die Verträge gekündigt. Hierzulande müssen 109 Händler neu verhandeln.

Wien (APA) - Eine aktuelle Umfrage sieht eine deutliche Mehrheit gegen den von der Regierung geplanten Zwölf-Stunden-Arbeitstag. Laut einer vom Meinungsforscher Peter Hajek für ATV durchgeführten Umfrage, sprechen sich 59 Prozent gegen die Regierungspläne aus. Auch ÖVP- und FPÖ-Wähler unterstützen die Pläne nur zu 50 bzw. 49 Prozent. 54 Prozent attestieren der Regierung Klientelpolitik für Unternehmer, Beamte und Bauern.
 

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Arbeitszeit: Umfrage sieht deutliche Mehrheit gegen Zwölf-Stunden-Tag

Tokio (APA/AFP) - Angesichts einer alternden Bevölkerung und zunehmenden Fachkräftemangels hat die japanische Regierung eine Lockerung der Einreisebestimmungen angekündigt. "Der Fachkräftemangel ist dringlicher geworden", sagte Kabinettssekretär Yoshihide Suga am Freitag vor Journalisten.
 

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Japan will Einreisebestimmungen lockern und mehr Fachkräfte holen

Moskau (APA/dpa) - Die Fußball-WM wird Russland nach Einschätzung seiner Nationalbank nur ein geringes Wirtschaftswachstum bringen. Aufs Jahr gerechnet sei ein Plus von 0,1 bis 0,2 Prozentpunkten zu erwarten, sagte Zentralbankchefin Elvira Nabiullina am Freitag in Moskau. "Dafür wird sich die Weltmeisterschaft positiv auf die Erwartung und Stimmung der Russen wie der Gäste auswirken", sagte sie laut Agentur Tass.
 

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Russische Nationalbank erwartet kaum Wirtschaftswachstum durch WM