Autoverkauf lief 2015 besser als erwartet - Boom bei Wohnmobilen

Die Pkw-Neuzulassungen haben im Vorjahr überraschend leicht zugelegt, auch der Gebrauchtwagenmarkt konnte sich behaupten. Marktführer VW bekam allerdings den Manipulationsskandal zu spüren, die Wolfsburger verkauften 2015 um 2,5 Prozent weniger Neuautos. Mit einem Marktanteil von 17,3 Prozent haben sie aber einmal mehr der Konkurrenz deutlich den Auspuff gezeigt.

Insgesamt wurden im Vorjahr 308.555 Fahrzeuge (plus 1,7 Prozent) neu zugelassen. Davon entfielen auf Benziner 122.832 Fahrzeuge (minus 2,9 Prozent), bei Diesel gab es ein Plus von 4,3 Prozent auf 179.822 Pkw. Bei den Lastkraftwagen erhöhte sich die Zahl der Neuzulassungen um 4,6 Prozent auf 36.373 Fahrzeuge, bei den landwirtschaftlichen Zugmaschinen meldet die Statistik Austria einen Einbruch von 10 Prozent auf 5.900 Traktoren. Das stärkste Plus bei den Pkw-Neuzulassungen verzeichnete Salzburg (5,8 Prozent), während das Burgenland einen Rückgang von 8,2 Prozent aufwies.

Richtig gut gelaufen ist das Geschäft mit Wohnmobilen. Hier gab es 2015 ein Plus im Jahresvergleich von 10,7 Prozent auf 1.244 Fahrzeuge, geht aus den am Mittwoch bei der 10. Vienna Autoshow von der Statistik Austria präsentierten Zahlen hervor.

Einen leichten Rückgang gab es bei den Tageszulassungen, die die Zulassungszahlen der Verkäufer und Importeure schönen sollen (die Fahrzeuge entsprechen Neuwägen, sind aber günstiger - allerdings beginnt die Gewährleistungsfrist mit der Erstzulassung). Von den 308.555 Neuzulassungen entfielen 24.148 auf diese Tageszulassungen (7,8 Prozent). 2014 waren es noch 8,7 Prozent.

Die Zahl der zugelassenen Gebrauchtwagen erhöhte sich 2015 gegenüber 2014 um 0,6 Prozent auf 816.116. Bei den Motorrädern stagnierten die Zulassungen mit 31.840. Bei gebrauchten Lkw gab es ein Plus von 1,2 Prozent auf 49.248.

Insgesamt sind in Österreich 4,75 Millionen Autos angemeldet. Dazu kommen 213.163 Motorräder, 427.515 Lkw plus 16.508 Sattelzugfahrzeugen. Dazu kommen noch 453.545 Traktoren.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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