Autostadt Detroit will sich im Dezember aus der Pleite kämpfen

Detroit (Michigan) - Die traditionsreiche US-Autostadt Detroit will in der zweiten Dezemberwoche ihren Weg aus der Pleite finden. Die Großstadt hoffe, dass der Sanierungsplan zwischen dem 8. und 10. Dezember in Kraft treten könne, teilte die Rechtskanzlei Detroits am Montag mit. Am 8. November hatte ein Insolvenzgericht das Vorhaben gebilligt.

Detroit will demnach seinen Schuldenberg von 18 Milliarden Dollar (14,49 Mio. Euro) um rund sieben Milliarden abtragen und zugleich 1,7 Milliarden Dollar in die Verbesserung der öffentlichen Dienste investieren.

Die Wiege der amerikanischen Autoindustrie hatte im Juli 2013 als bisher größte Stadt in den USA die Zahlungsunfähigkeit angemeldet. Sie kämpft mit der Grundversorgung der Einwohner. Feuerwehr- und Polizeiautos sind kaputt, viele Straßenlaternen funktionieren nicht, ganze Stadtviertel verfallen. Die einst blühende Metropole hat einen dramatischen Niedergang zu verkraften. Während 1950 etwa 1,8 Millionen Menschen dort lebten, sind es mittlerweile nur noch weniger als 700.000. Auf dem Stadtgebiet stehen Zehntausende verlassene Häuser.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018