Autostadt Detroit will sich im Dezember aus der Pleite kämpfen

Detroit (Michigan) - Die traditionsreiche US-Autostadt Detroit will in der zweiten Dezemberwoche ihren Weg aus der Pleite finden. Die Großstadt hoffe, dass der Sanierungsplan zwischen dem 8. und 10. Dezember in Kraft treten könne, teilte die Rechtskanzlei Detroits am Montag mit. Am 8. November hatte ein Insolvenzgericht das Vorhaben gebilligt.

Detroit will demnach seinen Schuldenberg von 18 Milliarden Dollar (14,49 Mio. Euro) um rund sieben Milliarden abtragen und zugleich 1,7 Milliarden Dollar in die Verbesserung der öffentlichen Dienste investieren.

Die Wiege der amerikanischen Autoindustrie hatte im Juli 2013 als bisher größte Stadt in den USA die Zahlungsunfähigkeit angemeldet. Sie kämpft mit der Grundversorgung der Einwohner. Feuerwehr- und Polizeiautos sind kaputt, viele Straßenlaternen funktionieren nicht, ganze Stadtviertel verfallen. Die einst blühende Metropole hat einen dramatischen Niedergang zu verkraften. Während 1950 etwa 1,8 Millionen Menschen dort lebten, sind es mittlerweile nur noch weniger als 700.000. Auf dem Stadtgebiet stehen Zehntausende verlassene Häuser.

Hongkong/Washington (APA/AFP) - Die kritischen Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zur Notenbank Fed haben im asiatischen Börsenhandel den Dollar unter Druck gesetzt. Der japanische Yen legte am Dienstag gegenüber der US-Währung zu und stand bei einem Kurs von 109,9 zum Dollar. Auch der Euro und das britische Pfund profitierten ebenso wie die Währungen von Südkorea, Indonesien und Australien von Trumps Äußerungen.
 

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Trumps Äußerungen zur Fed setzen den Dollar unter Druck

Berlin (APA/AFP) - Mehrere energieintensive Branchen in Deutschland haben in einem gemeinsamen Positionspapier einen Ausgleich für steigende Stromkosten infolge des Kohleausstiegs gefordert. Das "Handelsblatt" zitierte am Dienstag aus einem Papier von Vertretern der Branchen Stahl, Metalle, Papier, Baustoffe, Glas und Chemie, die Ausgleichsmaßnahmen fordern.
 

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DE-Kohleausstieg - Energieintensive Branchen wollen Ausgleich

Berlin (APA/dpa) - Beschäftigte in Ostdeutschland arbeiten weiterhin länger als im Westen - und verdienen weniger. Im vergangenen Jahr leisteten Arbeitnehmer in den alten Bundesländern im Schnitt 1.279 Arbeitsstunden. Im Osten mit Berlin waren es 1.346 Stunden, also 67 mehr. Wird Berlin dem Westen zugerechnet, sind es im Osten 75 Stunden mehr.
 

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Ostdeutsche arbeiten weiter länger als Westdeutsche