Autosalon - BMW sieht Apple als ernstzunehmenden Konkurrenten

Genf - Der Autobauer BMW rechnet damit, dass die IT-Giganten Apple und Google zu wichtigen Konkurrenten heranwachsen werden. "Wir müssen diese Wettbewerber sehr ernst nehmen", sagte Vorstandschef Norbert Reithofer am Montag auf dem Genfer Automobilsalon.

"Wir müssen uns darauf einstellen, dass Wettbewerber in Zukunft Autos bauen, die bisher noch nicht am Markt waren." Er verwies dabei auch auf Tesla. Der Elektroauto-Pionier aus den USA hat die herkömmlichen Autobauer nach Meinung von Experten mit seinen leistungsstarken Wagen erst dazu gebracht, sich ernsthaft mit der Elektromobilität auseinanderzusetzen.

Apple bezeichnete Reithofer als "sehr, sehr starke Marke", die in der Lage wäre, die Automobilindustrie umzukrempeln. Er verglich die eigene Branche mit der Schreibmaschinen- oder der Fotoindustrie, die in den vergangenen Jahren durch Neuentwicklungen wie Laptops und Digitalkameras an den Rand gedrängt wurden.

Vor ähnlichen Entwicklungen sei die Automobilindustrie nicht gefeit. "Das geht am Anfang ganz langsam und man unterschätzt das und plötzlich geht die S-Kurve für die neue Technologie hoch", mahnte der BMW-Chef. Allerdings seien Autos sehr komplexe Gebilde, die von branchenfremden Unternehmen nicht ohne Weiteres gebaut werden könnten, schränkte er ein. BMW stelle sich der Herausforderung, indem man die Vernetzung von Fahrzeugen und die Entwicklung von Technologien zum autonomen Fahren vorantreibe.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los