Autosalon - BMW sieht Apple als ernstzunehmenden Konkurrenten

Genf - Der Autobauer BMW rechnet damit, dass die IT-Giganten Apple und Google zu wichtigen Konkurrenten heranwachsen werden. "Wir müssen diese Wettbewerber sehr ernst nehmen", sagte Vorstandschef Norbert Reithofer am Montag auf dem Genfer Automobilsalon.

"Wir müssen uns darauf einstellen, dass Wettbewerber in Zukunft Autos bauen, die bisher noch nicht am Markt waren." Er verwies dabei auch auf Tesla. Der Elektroauto-Pionier aus den USA hat die herkömmlichen Autobauer nach Meinung von Experten mit seinen leistungsstarken Wagen erst dazu gebracht, sich ernsthaft mit der Elektromobilität auseinanderzusetzen.

Apple bezeichnete Reithofer als "sehr, sehr starke Marke", die in der Lage wäre, die Automobilindustrie umzukrempeln. Er verglich die eigene Branche mit der Schreibmaschinen- oder der Fotoindustrie, die in den vergangenen Jahren durch Neuentwicklungen wie Laptops und Digitalkameras an den Rand gedrängt wurden.

Vor ähnlichen Entwicklungen sei die Automobilindustrie nicht gefeit. "Das geht am Anfang ganz langsam und man unterschätzt das und plötzlich geht die S-Kurve für die neue Technologie hoch", mahnte der BMW-Chef. Allerdings seien Autos sehr komplexe Gebilde, die von branchenfremden Unternehmen nicht ohne Weiteres gebaut werden könnten, schränkte er ein. BMW stelle sich der Herausforderung, indem man die Vernetzung von Fahrzeugen und die Entwicklung von Technologien zum autonomen Fahren vorantreibe.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker