Autos gegen Autos: Taxiprotest gegen Uber in Wien

San Francisco/Wien - Ausgerechnet ein Teil der Wiener Taxler könnte am Freitag für Verkehrsprobleme sorgen: Der Verein "Taxiclub Wien" ruft nämlich unter dem Motto "Für einen fairen Wettbewerb im Taxigewerbe" zur motorisierten Demo. Damit wolle man gegen den Fahrdienst Uber, der in Wien mit Mietwagenunternehmen kooperiert und mit billigen Tarifen wirbt, mobil machen, hieß es.

"Uber muss sich nicht an den gesetzlichen Taxitarif halten und nimmt uns das Geschäft weg", beklagte Taxiclub-Obmann Wolfgang Eberling am Mittwochnachmittag gegenüber der APA. Die Taxler spürten das vor allem am Wochenende. Von der Innung in der Wirtschaftskammer fühlt er sich im Stich gelassen: "Die sind seit Jahren untätig."

Eberling, dessen Verein laut eigenen Angaben seit knapp drei Jahren besteht und derzeit zehn Mitglieder hat - im Sommer will man größer werden -, rechnet am Freitag mit mehreren Hundert Teilnehmern.

In einem Konvoi will man am frühen Nachmittag von der Donaustadt Richtung City fahren - von der Wagramer Straße über die Reichsbrücke, den Praterstern und die Praterstraße zum Ring, wo es beim Ballhausplatz zur Schlusskundgebung kommen soll.

Verkehrsbehinderungen könnten entlang der Strecke auftreten, hieß es vom ÖAMTC. Spezielle Straßensperren waren bis auf weiteres nicht vorgesehen.

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Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma