Autos gegen Autos: Taxiprotest gegen Uber in Wien

San Francisco/Wien - Ausgerechnet ein Teil der Wiener Taxler könnte am Freitag für Verkehrsprobleme sorgen: Der Verein "Taxiclub Wien" ruft nämlich unter dem Motto "Für einen fairen Wettbewerb im Taxigewerbe" zur motorisierten Demo. Damit wolle man gegen den Fahrdienst Uber, der in Wien mit Mietwagenunternehmen kooperiert und mit billigen Tarifen wirbt, mobil machen, hieß es.

"Uber muss sich nicht an den gesetzlichen Taxitarif halten und nimmt uns das Geschäft weg", beklagte Taxiclub-Obmann Wolfgang Eberling am Mittwochnachmittag gegenüber der APA. Die Taxler spürten das vor allem am Wochenende. Von der Innung in der Wirtschaftskammer fühlt er sich im Stich gelassen: "Die sind seit Jahren untätig."

Eberling, dessen Verein laut eigenen Angaben seit knapp drei Jahren besteht und derzeit zehn Mitglieder hat - im Sommer will man größer werden -, rechnet am Freitag mit mehreren Hundert Teilnehmern.

In einem Konvoi will man am frühen Nachmittag von der Donaustadt Richtung City fahren - von der Wagramer Straße über die Reichsbrücke, den Praterstern und die Praterstraße zum Ring, wo es beim Ballhausplatz zur Schlusskundgebung kommen soll.

Verkehrsbehinderungen könnten entlang der Strecke auftreten, hieß es vom ÖAMTC. Spezielle Straßensperren waren bis auf weiteres nicht vorgesehen.

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Havanna (APA/AFP) - Kuba will die sozialistische Wirtschaftsordnung vorsichtig lockern und das Recht auf begrenzten Privatbesitz in der Verfassung verankern. Ab Samstag befasst sich das kubanische Parlament mit einer Verfassungsreform, die marktsozialistische Elemente vorsieht. Zudem soll es künftig auch eine Aufteilung der politischen Macht zwischen dem Staatsoberhaupt und einem Regierungschef geben.
 

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Sozialistisches Kuba öffnet sich für begrenzten Privatbesitz

Wiesbaden (APA/dpa-AFX) - In Deutschland sind die Erzeugerpreise im Juni wie erwartet deutlich gestiegen. Sie seien um 3,0 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat geklettert, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit. Analysten hatten dies prognostiziert. Im Vormonat hatte der Anstieg 2,7 Prozent betragen.
 

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Erzeugerpreise in Deutschland stiegen im Juni um 3 Prozent

Seoul (APA/Reuters) - Die internationalen Sanktionen lassen die Konjunktur Nordkoreas so stark einbrechen wie seit 20 Jahren nicht mehr. Die südkoreanische Zentralbank (BOK) schätzte am Freitag, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Nachbarland 2017 um 3,5 Prozent geschrumpft sei. Demnach brach die Industrieproduktion um 8,5 Prozent ein und damit ebenfalls so stark wie zuletzt 1997.
 

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Südkorea - Nordkoreas Wirtschaft schrumpft so stark wie zuletzt 1997