Autonome Autos: Teststrecke zwischen Österreich, Ungarn und Slowenien

Budapest/Wien (APA) - Verkehrsminister Nobert Hofer (FPÖ) hat am Freitagnachmittag in Budapest ein trilaterales Abkommen zur Kooperation bei selbstfahrenden Fahrzeugen und E-Mobilität mit seinen ungarischen und slowenischen Amtskollegen unterzeichnet.

Die Absichtserklärung sei ein großer Schritt "in Richtung einer positiven Zukunft" für die Europäische Union, zitiert die staatliche ungarische Nachrichtenagentur MTI den österreichischen Verkehrsminister. Die Kooperation gebe den drei Staaten einen Wettbewerbsvorteil, sagte der ungarische Wirtschaftsminister Mihaly Varga bei der Unterzeichnung der Grundsatzvereinbarung.

Österreich, Ungarn und Slowenien wollen bei der Entwicklung von autonomen Fahrzeugen und der dafür notwendigen Infrastruktur sowie E-Mobilität kooperieren. Die Einrichtung einer Teststrecke für autonome Fahrzeuge hat laut dem ungarischen Wirtschaftsminister eine große Rolle für die Unterzeichnung der Grundsatzvereinbarung gespielt. Auf der Autobahn zwischen Graz, Maribor und Zalaegerszeg soll eine Teststrecke für selbstfahrende Fahrzeuge entstehen. Der slowenische Infrastrukturminister Peter Gaspersic sagte in Budapest, die slowenische Regierung wolle sich stärker mit elektrischen und autonomen Fahrzeuge beschäftigen.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht