Automatischer Informationsaustausch: Einigung zwischen EU und Schweiz

Das Abkommen über den automatischen Informationsaustausch in Steuersachen zwischen der EU und der Schweiz soll am Donnerstag unterzeichnet werden. Dies bestätigte am Montag eine Sprecherin von EU-Steuerkommissar Pierre Moscovici in Brüssel. Damit sind die Verhandlungen offiziell abgeschlossen - die beiden Seiten sind sich also einig.


Bevor das Abkommen dann definitiv unterzeichnet werden kann, müssen auf EU-Seite noch die 28 Mitgliedstaaten grünes Licht geben. Auf Schweizer Seite braucht es die Zustimmung des Parlaments.

Ursprünglich verhandelten die EU und die Schweiz über die Erweiterung des aktuellen Zinsbesteuerungsabkommens. Während die EU von Beginn an auf den automatischen Informationsaustausch drängte, sperrte sich die Schweiz ursprünglich dagegen.

Von den Entwicklungen auf internationaler Ebene eingeholt, stimmte die Schweiz schließlich doch noch der Einführung eines globalen Standards beim automatischen Informationsaustausch zu. Im letzten Oktober verabschiedete der Bundesrat in Bern ein entsprechendes Verhandlungsmandat.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker