Autoindustrie jubelt über Rekordgewinne 2014

Düsseldorf - Die weltweite Autoindustrie hat ein Rekordjahr hinter sich. Der Gesamtgewinn betrug 127 Mrd. Dollar (116 Mrd. Euro), die durchschnittliche Rendite 6,6 Prozent, rechnete am Mittwoch der Unternehmensberater McKinsey vor. Als besonders lukrativ erwiesen sich Premiumautos sowie die Absatzmärkte in China und den USA. In Österreich hingegen war der Pkw-Markt im Vorjahr rückläufig.

Alleine auf China entfielen 50 Mrd. Dollar Gewinn, während es in Europa nur 14 Mrd. Dollar waren. Premiumfahrzeuge wiederum warfen fünf mal so viel Gewinn ab wie Mittelklassewagen. Hersteller von Premiumfahrzeugen konnten knapp 40 Prozent der weltweiten Gewinne für sich verbuchen - mit einem Anteil von nur zwölf Prozent an den verkauften Autos. Der wichtigste Markt für dieses Segment ist China.

Frankfurt/Darmstadt (APA/Reuters) - Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck weitet seine Zusammenarbeit mit dem Big-Data-Spezialisten Palantir aus und will sich so neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen. Die beiden Firmen wollen ein Gemeinschaftsunternehmen gründen, das Kunden Software zur Analyse von Daten aus der Krebsforschung anbieten soll.
 

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Merck gründet Gemeinschaftsfirma mit Silicon-Valley-Konzern Palantir

Ellwangen (APA/Reuters) - Der deutsche Batteriehersteller Varta will gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut die Basis legen für eine Massenproduktion von Batteriezellen zum Einsatz in Elektroautos. Mit Fördergeldern des Landes Baden-Württemberg soll bei dem Weltmarktführer für Hörgeräte-Batterien ab dem kommenden Jahr in Ellwangen eine Fertigungslinie für großformatige Batteriezellen aufgebaut werden.
 

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Varta bringt sich in Stellung für E-Auto-Batteriezellproduktion

Tokio/Yokohama (APA/Reuters) - Der japanische Autobauer Nissan hat die Festnahme seines Verwaltungsratschefs Carlos Ghosn bestätigt. Nissan-CEO Hiroto Saikawa sprach am Montag auf einer Pressekonferenz von einem finanziellen Fehlverhalten Ghosns, das schwer wiege und nicht hinnehmbar sei. Er werde dem Verwaltungsrat deshalb bei der Sitzung am Donnerstag vorschlagen, Ghosn den Vorsitz zu entziehen. Es gehe jetzt darum, Auswirkungen auf das Tagesgeschäft und die Beziehungen zu Renault zu vermeiden.
 

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Nissan-Chef will Ghosn am Donnerstag vor die Tür setzen