Autohändler in Russland erwarten erneut Absatzeinbruch

Moskau - Der einst boomende Automarkt in Russland wird nach Einschätzung des Händlerverbandes dieses Jahr um weitere zehn Prozent schrumpfen. Es wäre bereits der vierte Rückgang in Folge. Der Konsum in Russland ist angesichts der Wirtschaftskrise im Zuge des Ölpreisverfalls und der westlichen Sanktionen seit langem schwach.

Verbandschefin Tatjana Lukowetskaja sagte gegenüber Reuters am Dienstag, der gesamte Absatz könnte auf 1,3 Millionen Wagen fallen. 2012 waren es noch fast drei Millionen.

"Wenn Sie daran gewöhnt waren, Ihr Auto alle drei Jahre zu wechseln, werden Sie es jetzt alle fünf Jahre wechseln", erläuterte Lukowetskaja. 2015 war der Autoabsatz um 36 Prozent auf 1,6 Millionen Stück eingebrochen. Im ersten Quartal 2016 betrug das Minus 17 Prozent.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht