Autohändler in Russland erwarten erneut Absatzeinbruch

Moskau - Der einst boomende Automarkt in Russland wird nach Einschätzung des Händlerverbandes dieses Jahr um weitere zehn Prozent schrumpfen. Es wäre bereits der vierte Rückgang in Folge. Der Konsum in Russland ist angesichts der Wirtschaftskrise im Zuge des Ölpreisverfalls und der westlichen Sanktionen seit langem schwach.

Verbandschefin Tatjana Lukowetskaja sagte gegenüber Reuters am Dienstag, der gesamte Absatz könnte auf 1,3 Millionen Wagen fallen. 2012 waren es noch fast drei Millionen.

"Wenn Sie daran gewöhnt waren, Ihr Auto alle drei Jahre zu wechseln, werden Sie es jetzt alle fünf Jahre wechseln", erläuterte Lukowetskaja. 2015 war der Autoabsatz um 36 Prozent auf 1,6 Millionen Stück eingebrochen. Im ersten Quartal 2016 betrug das Minus 17 Prozent.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte