Autogott erwartet Rabattschlacht auch nach NoVA-Anhebung

Wien (APA) - Mit 1. September wird die Messmethode zur Feststellung des Pkw-Spritverbrauchs realitätsnaher, wodurch bei manchen Modellen die Normverbrauchsabgabe (NoVA) um ein paar hundert Euro höher ausfallen könnte. Die Händler vermelden deswegen bereits im Vorfeld einen verstärkten Andrang der Käufer, und erwarten daher etwas weniger Geschäft in der zweiten Jahreshälfte.

Was wiederum dazu führen wird, dass die Rabattschlacht auch im Herbst weiter geht, so Lorenz Loidl, Geschäftsführer der Onlineplattform Autogott. "Das sind dann die klassischen Tageszulassungen, dazu wird es Kampagnen und Stützungen geben", so Loidl zur APA. Er merke derzeit eher wenig Vorziehkäufe, die Interessierten hätten sich inzwischen schon an ein hohes Rabattniveau gewöhnt.

Österreichs größter Autoimporteur, Porsche Austria, vermerkt hingegen eindeutig ein gestiegenes Interesse der Kunden. Die Branche erwarte eines der besten Jahre in ihrer Geschichte, so Sprecher Richard Mieling. Wobei es dem VW-Konzern gelungen sei, noch einmal seinen Marktanteil auszubauen.

Welche Modelle oder Marken von der NoVA-Erhöhung besonders betroffen sind, lässt sich laut Experten nicht sagen. Die Faustregel, dass es umso teurer wird, je stärker motorisiert das Fahrzeug ist, gilt jedenfalls nicht, wurde auf APA-Anfrage versichert. Mieling geht davon aus, dass die Preissteigerungen im VW-Konzern bei ein bis zwei Prozent liegen werden.

Bei einigen Modellen könne es durch den Mangel an Prüfständen auch Verzögerungen bei der Auslieferung geben, hatte bereits gestern die Automobilindustrie gewarnt.

Hintergrund für den erwarteten Anstieg bei der Normverbrauchsabgabe ist der neue Abgastest WLTP, der ab September 2018 für alle neuzugelassenen Pkw gilt. Der WLTP-Zyklus löst den alten Fahrzyklus NEFZ ab und soll realitätsnähere Verbrauchsangaben liefern.

Generell ist laut einem APA-Rundruf weiterhin ein Rückgang bei Dieselfahrzeugen zu bemerken, während die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen - auf niedrigem Niveau - ungebremst ist, wodurch es bereits zu Lieferproblemen komme, so Autogott-Chef Loidl. Klar erkennbar sei auch weiterhin ein Trend zum benzinbetriebenen Klein-SUV.

In Österreich wurden im ersten Halbjahr 3.088 Elektro-Fahrzeuge neu zugelassen, was einem Marktanteil von 1,6 Prozent entspricht. Weltweit sind China und Norwegen die Treiber der Elektromobilität. Allein in China wurden in der ersten Jahreshälfte rund 412.000 Elektroautos neu zugelassen - ein Plus von 111 Prozent. Auf dem nach Absatzzahlen zweitgrößten E-Fahrzeug-Markt USA kletterten die Neuzulassungen in der ersten Jahreshälfte um 35 Prozent auf mehr als 117.000 Wagen. In Deutschland wuchs die Zahl der neu zugelassenen E-Fahrzeuge um 51 Prozent auf 33.917.

Eine Studie der Technischen Universität Wien (TU Wien) ihm Auftrag von Wien Energie geht davon aus, dass die Zahl der zugelassenen Elektro-Autos in Wien von heute rund 1.400 auf über 80.000 Fahrzeuge im Jahr 2030 steigen wird.

Berlin (APA/AFP) - Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) fordert schnelle Steuerreformen zur Entlastung der Unternehmen. Die Steuerlast müsse auf maximal 25 Prozent gesenkt werden, erklärte BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang am Dienstag in Berlin. Nur so könnten die deutschen Unternehmen international wettbewerbsfähig bleiben. Der BDI legte einen Fünf-Punkte-Programm vor.
 

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BDI fordert Begrenzung der Steuerlast für Unternehmen auf 25 Prozent

Rom (APA) - Die italienische Modebranche segelt auf Wachstumskurs. Der Umsatz 2018 wird laut Schätzungen des Verbands der italienischen Modeindustrie um 2,8 Prozent auf 90 Milliarden Euro wachsen. Der Modesektor habe den Rückgang während der Krisenjahre erfolgreich bewältigt, berichtete Carlo Capasa, Präsident des Verbands der Modeindustrie am Dienstag in Mailand.
 

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Moderates Wachstum für Italiens Modebranche

Berlin (APA/Reuters) - Deutschland will Belgien im Winter Strom liefern und damit einen drohenden Blackout im Nachbarland verhindern. "Wir haben uns gemeinsam vorgenommen, die Stromversorgung in Belgien zu jedem Zeitpunkt sicherzustellen", sagte der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier am Dienstag nach einem Treffen mit seiner belgischen Kollegin Marie-Christine Marghem in Berlin.
 

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Deutschland hilft Belgien nach Ausfall von Reaktoren mit Strom