Autobauer gegen generelle Alkoholmessgeräte in Fahrzeugen

Die deutschen Autobauer stehen den Plänen der EU-Kommission zum Einbau von Alkoholmessgeräten skeptisch gegenüber. "Der flächendeckende Einbau von atemalkoholgesteuerten Wegfahrsperren wäre mit erheblichen Kosten verbunden", teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) mit. Diese Kosten müssten die Mehrheit der Autofahrer tragen, die sich nichts habe zu Schulden kommen lassen. Sinnvoller sei eine Technik für diejenigen, die wegen Alkohol am Steuer auffällig geworden seien. In EU-Staaten wie Belgien, Schweden oder den Niederlanden sind die Messgeräte für Alkoholsünder bereits vorgeschrieben.

Die EU-Kommission hatte am Montag eine Initiative zum Einbau der sogenannten Alkolocks vorgelegt. Ähnlich wie bei einer Polizeikontrolle muss der Fahrer dabei in ein Gerät pusten, um Rückschlüsse auf den Alkoholgehalt im Blut zu erhalten. Hat der Fahrer zuviel getrunken, startet der Motor nicht. Nach Angaben der EU-Kommission sind rund ein Viertel der Verkehrstoten auf Europas Straßen auf Alkoholkonsum zurückzuführen. Die rechtliche Umsetzung der Vorschläge aus Brüssel ist aber den EU-Mitgliedsstaaten überlassen.

Deutschland testet eine solche Wegfahrsperre derzeit für Alkoholsünder, die ihren Führerschein verloren haben und ihn wieder bekommen wollen. Für sie könnte eine solche eingebaute Sperre Voraussetzung sein, um wieder fahren zu dürfen. Eine generelle Pflicht für solche Wegfahrsperren lehnt das Bundesverkehrsministerium ab.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

Newsticker

Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

Newsticker

Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

Newsticker

Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los