AutoBank schreibt für 2014 "rote Null"

Die in Frankfurt börsennotierte Wiener AutoBank-Gruppe schloss das Geschäftsjahr 2014 mit einem deutlich von 989.000 auf 5.000 Euro gesunkenen Verlust ab. Das Betriebsergebnis konnte von 31.000 auf 687.000 Euro deutlich verbessert werden, die Bilanzsumme stieg von 346,3 auf 391,7 Mio. Euro, teilt das auf Kfz-Finanzierungen in Österreich und Deutschland spezialisierte Unternehmen am Freitag mit.

Das Neugeschäftsvolumen in den Kernsegmenten Leasing, Kredit und Factoring stieg auf 302,6 Mio. Euro. Das Neugeschäft umfasst auch erstmals mit 189,3 Mio. Euro das Factoringvolumen in Deutschland.

Auf den beiden Kernmärkten habe man 2014 spürbar unterschiedliche Rahmenbedingungen vorgefunden, so die Bank. Während in Österreich die Neuzulassungen leicht rückläufig waren, habe sich Deutschland immer mehr zum Wachstumsmarkt entwickelt. Auch die Kundenbedürfnisse hätten sich verändert. So habe der Wunsch nach ganzheitlicher Mobilität und mehr Flexibilität und Planbarkeit den Gedanken an Statussymbole und Eigentümerstatus weitgehend abgelöst.

2014 wurden die Vertriebskanäle um die Marke "adesion" erweitert, mit der die Bank in Österreich als einer von fünf Anbietern von Factoringdienstleistungen auftritt. Parallel dazu seien Vorbereitungen für ein Fuhrparkmanagementprodukt sowie eine umfassende Mobilitätslösung für den Endkunden begonnen worden, heißt es. Beide Produkte sollen Mitte 2015 marktreif sein.

Im Bereich Händlerfinanzierung wurde erstmals eine Kooperationsvereinbarung im Transport-Segment geschlossen. Hinter der Marke Danube Truck Financial steht künftig die AutoBank AG als Finanzierer für Danube Truck in Österreich. Als Tochtergesellschaft der Pappas Gruppe sei das Unternehmen der größte DAF Händler am heimischen Markt.

Hauptsitz der AutoBank AG ist Wien, eine Zweigniederlassung gibt es in Oberhaching bei München. Die Bank entwickelt Kfz-Leasing und Finanzierungslösungen für Endkunden. Hersteller- und importeursunabhängig finanziert sie auch Lagerbestände von Neu-, Gebraucht- und Vorführwagen für Autohandelsunternehmen. Weiters bietet sie auch Tages- und Festgeld an. Das Produktportfolio wird durch Fahrzeughandel, Factoring und Fuhrparkmanagement abgerundet.

Göteborg/Hannover (APA/dpa) - Der schwedische Lastwagenbauer Volvo will mittelschwere Transporter zunehmend auch mit Elektroantrieb anbieten. Ab dem Jahresende könnten zunächst ausgewählte Kunden den neuen E-Lkw der Marke mit einer Nutzlast bis zu 20 Tonnen und einer Reichweite bis zu 300 Kilometern testen, kündigte Produktionschef Jonas Odermalm am Mittwoch an.
 

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Lastwagenbauer Volvo setzt zunehmend auf E-Trucks

Wien (APA) - Die Bundesregierung will mehr Menschen in Beschäftigung bringen und hat dazu für heute zu einem Job-Gipfel geladen, erklärte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) nach dem Ministerrat. Zwar herrsche derzeit Hochkonjunktur, gleichzeitig seien die Betriebe aber auf der Suche nach Fachkräften. Die Mittel für Integration in ihrem Ressort werden von 10 auf 20 Mio. Euro aufgestockt.
 

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Job-Gipfel - Schramböck will mehr Menschen in Beschäftigung bringen

Tuzla/Sarajevo (APA) - Ein chinesisches Baukonsortium, das 2014 den Zuschlag für den Bau eines neuen 450-Megawatt-Blocks des Kohlekraftwerkes in Tuzla im Wert von 1,5 Mrd. Konvertible Mark (761,61 Mio. Euro) erhielt, zieht sich aus dem Projekt zurück. Das berichtete am Mittwoch das Internetportal "Klix.ba" unter Berufung auf das Konsortium von Gezhouba Group (CGGC) und Guangdong Electric Power Design Institute (GEDI).
 

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Chinesisches Konsortium steigt aus bosnischem Mega-Bauprojekt aus